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abta: „Kaktus des Jahres“ geht an Lufthansa

Die Travel Manager im österreichischen Geschäftsreiseverband abta haben der Lufthansa den „Kaktus des Jahres 2015“ verliehen. Bei einer Umfrage nannten gleich 43% die GDS-Gebühr als aktuell größtes Ärgernis im Business Travel.

Die Lufthansa Gruppe hebt bekanntlich seit 1. September 2015 mit der Distribution Cost Charge eine Extra-Gebühr für jedes Ticket ein, das über globale Reservierungssysteme (GDS) gebucht wird. Für abta-Präsident Hanno Kirsch kommt das Ergebnis daher auch nicht unerwartet: „Die Befragten haben damit unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, wie sehr die Gebühr gut eingespielte Arbeitsabläufe zwischen Unternehmen, Reisebüros und Airlines beeinträchtigt."

Auf Platz 2 des abta-Votings schafften es die Gepäckgebühren mit 26%. In zahlreichen individuellen Kommentaren wurden nicht die Gebühren selbst kritisiert, aber die unübersichtlichen Bestimmungen, die zu einem hohen Mehraufwand in der täglichen Praxis führen. Einige Befragte machten auch darauf aufmerksam, dass die Gebühren dazu führen, dass Passagiere häufig mehr Gepäck in die Flugzeugkabine mitnehmen und damit das Ein- und Aussteigen behindern.

Das Thema „Gepäck in der Flugzeugkabine“ landete daher auch mit 15% auf Platz 3. Für das Thema „Preis-Dschungel bei Online-Hotelportalen“ entschieden sich 11% der Befragten. Die Kaktus-Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut Integral durchgeführt. Im Vorjahr ging der „Kaktus des Jahres“ an die Pilotenstreiks bei Lufthansa - damals sogar mit 54% aller Stimmen. 2013 wurde kostenpflichtiges WLAN im Hotelzimmer als größtes Ärgernis bewertet. (red)





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