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Fünf europäische Airlines gründen neuen Verband

Die Lufthansa Group, Air France-KLM, IAG, easyJet und Ryanair wollen künftig in einem Bündnis zusammenarbeiten, um mehr politischen Einfluss bei der Entwicklung im europäischen Luftverkehr geltend machen zu können.

Bis Oktober soll ein gemeinsamer Verband gegründet werden, der dann die sechs Airline-Verbände, die derzeit in Brüssel ansässig sind, als Dachverband ergänzt. Im Speziellen geht es um die von der EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc angekündigte neue „EU-Aviation Strategie“.

„Ein großer Teil unserer Anliegen an die EU-Kommission ist deckungsgleich. In der Vergangenheit hatten wir uns mehr auf unsere widerstreitenden Interessen fokussiert“, erklärte Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr bei einem Treffen in Brüssel.

Damit meinte Spohr hauptsächlich die Uneinigkeit in Bezug auf den Umgang mit den Golf-Carriern. Die IAG-Airlines British Airways und Iberia sind aus dem Airline-Verband AEA ausgetreten und in den Billigflieger-Verband Elfaa übergetreten, weil die AEA sich zu sehr gegen Golfcarrier eingesetzt habe. Lufthansa und Air France-KLM wiederum sind Befürworter einer harten Gangart .

Beim Thema Europa sind sich die Airliner jedoch in ihren Forderungen einig: Die Flughafenkosten in Europa seien mit bis zu 20% der Airline-Kosten zu hoch, die Sicherheitskontrollen seien vielfach ineffizient und teuer, Passagiersteuern sollen gesenkt werden und die Flugsicherung müsse bei dem Projekt „Single European Sky“ weiterkommen. Die Lufthansa Group, Air France-KLM, IAG, easyJet und Ryanair befördern zusammen jährlich etwa 400 Mio. Passagiere. Das entspricht rund der Hälfte der Fluggäste in Europa. (red)





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