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Frankfurt: IMEX bleibt auf Expansionskurs

Die größte IMEX aller Zeiten hat gestern ihre Tore in Frankfurt geöffnet: Unter den insgesamt 3.500 ausstellenden Unternehmen aus 50 Ländern sind 55 neue Messestände zu finden. Zusätzlich haben 20% der Aussteller ihre Messestände vergrößert.

Eine bemerkenswerte Vergrößerung der Standfläche um 16 Prozent kann zum Beispiel die Region Asien-Pazifik verzeichnen, was vor allem an der massiven Expansion der Aussteller China und Taiwan liegt. Auch Japan, Indonesien, Macau und Singapur haben ihre Messestände erweitert und Südkoreas zweitgrößte Stadt Busan hat erstmals einen eigenen Stand gebucht.

Auch einige nordamerikanische Aussteller haben ihre Messepräsenz signifikant vergrößert – darunter BrandUSA, NYC & Company und Texas Tourism. Nigeria ist das erste Mal als Aussteller auf der IMEX – ebenso wie das Emirat Ras Al Khaimah.

Österreich mit vergrößertem Messestand

Die geplante Eröffnung des ICC Sydney und der Ausbau des Melbourne Convention Centre sorgten für weiteren Zuwachs am australischen Stand. Mit deutlich vergrößerten Messeständen präsentieren auch neun europäische Länder ihr Portfolio – darunter Österreich, Dänemark und die Niederlande.

Um 16 Prozent gewachsen ist der Bereich, in dem die Technologieanbieter ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen. Auch die Hotellerie legt auf der IMEX deutlich zu: Sieben Hotelgruppen stellen erstmals aus und sechs präsentieren sich mit vergrößerten Messeständen.

Ausbau des „Hosted Buyer Programms“

Der steigenden Nachfrage nach dem „Hosted Buyer Programm“ – vor allem von internationalen Besuchern – trägt die IMEX in diesem Jahr mit 34 neuen Gruppen Rechnung. Viele kommen aus Regionen wie Asien-Pazifik, Lateinamerika, dem Mittleren Osten und Afrika. Am Eröffnungstag waren zudem mehr als 300 internationale Verbändeplaner vertreten, die am Vortag noch am beliebten „IMEX Association Day“ teilgenommen hatten.

Auch die 80 Teilnehmer der Veranstaltung „Exclusively Corporate@IMEX“ – allesamt Einkäufer oder Entscheider aus Unternehmen, die zusammen über ein Budget von mehr als 270 Millionen US-Dollar entscheiden – starteten in die IMEX 2015. Zudem nutzten rund 40 Regierungsvertreter – darunter Minister, Bürgermeister und Tourismusverantwortliche –das „IMEX Politicians Forum“ zum Austausch und Netzwerken mit Verantwortlichen der Veranstaltungsbranche.

Erweitertes Programm am „Inspiration Hub“

Das Aus- und Weiterbildungsprogramm der IMEX findet ab diesem Jahr am erweiterten und vergrößerten „Inspiration Hub“ direkt auf der Ausstellungsfläche statt. Es warten 170 Einheiten in zehn Themenbereichen auf die Teilnehmer, 30 davon deutschsprachig, die in verschiedenen Formaten mit unterschiedlicher Dauer neuestes Branchenwissen und Experten Know-how vermitteln.

Neu im Programm ist der „Creative Thursday“, an dem sich alles um kreatives Meeting- und Eventdesign dreht. Für die Frühaufsteher sind neu die beiden morgendlichen Einheiten zu den Themen „Business Networking“ und „Building Confidence“ im Programm. Zwei neue Themenbereiche wurden speziell für die beiden Zielgruppen „Young Professionals“ mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung und „Senior Professionals“ mit mehr als acht Jahren Berufserfahrung entwickelt.

Erfrischende Key Note von Bill McDermott

Für die Keynote zur Eröffnung konnte IMEX-Chairman Ray Bloom den CEO von SAP, Bill McDermott, gewinnen, der sich als großer Befürworter der Veranstaltungsbranche präsentierte: „Warum ich die die Meetingbranche bewundere?“, fragte McDermott: „Weil sie direkt an vorderster Front im Konflikt mit den Kraken der Bürokratie steht, die meinen, man könne die Welt mit E-Mails und Power-Point-Präsentationen bewegen.“

Tatsächlich zähle aber nur, Menschen zusammen zu bringen und diese zu inspirieren, so McDermott: „Veranstaltungen sind perfekt geeignet, um Botschaften zu transportieren, Kunden und Mitarbeiter zu motivieren und Geschäfte voran zu treiben. Veranstaltungen kreieren diesen Netzwerkeffekt, der sich eben nicht in bloßen Zahlen messen lässt. Dabei geht es darum, wie viele Menschen berührt und wie viele Ideen ausgetauscht werden. Events können die Welt tatsachlich verändern.“ (red)





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