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Austrian: Passagierrückgang im Jahr 2014

Die Austrian Airlines Group hat im Jahr 2014 mehr als 127.000 Flüge durchgeführt und dabei rund 11,2 Mio. Passagiere befördert. Die Auslastung konnte um 0,3 Prozentpunkte auf 78,9% gesteigert werden.

Im Vergleich zum Jahr 2013 bedeuten diese Passagierzahlen allerdings einen leichten Rückgang um 1,1%. Als Grund dafür nennt Austrian Airlines die Krisen in Russland, der Ukraine und im Nahen Osten. In Summer wurden 2014 in diese Regionen um 6,4% weniger Flüge durchgeführt als noch im Jahr davor.

Deutlicher Rückgang innerhalb Europas

Dies führte in Europa zu einem Rückgang der Passagierzahl um 2,5% auf rund 9,4 Millionen. Unter anderem wurden die Destinationen Kharkov und Dnjepropetrovsk in der Ukraine im Sommer 2014 für knapp fünf Wochen komplett gestrichen und konnten auch danach aufgrund der gedämpften Nachfrage nur in reduziertem Umfang wieder ins Flugprogramm aufgenommen werden.

Das Angebot nach Russland wurde wegen der rückläufigen Nachfrage im Laufe des Jahres 2014 ebenfalls angepasst. In Summe wurde so die Kapazität (ASK) innerhalb Europas um 3% zurückgenommen. Die Passagierkilometer (RPK) sanken um 3,6% und die Auslastung ging um 0,5 Prozentpunkte auf 76,5% zurück.

Mehr Passagiere auf der Langstrecke

Auf der Langstrecke waren hingegen rund 120.000 Passagiere mehr mit Austrian Airlines unterwegs als im Vorjahr, was einem Zuwachs von 7,3% entspricht. Insgesamt wurden hier 1,8 Mio. Fluggäste gezählt. Die erfolgreiche Nordamerika-Expansion konnte die Rückgänge bei den Flügen in den Nahen Osten abfedern.

So musste Erbil im Irak auf Grund der Sicherheitslage im August vorübergehend eingestellt werden. Bagdad kann seit 30. Jänner 2014 und Tripolis in Libyen seit 21. März 2014 aus Sicherheitsgründen nicht mehr angeflogen werden. In Summe wurde die Kapazität (ASK) auf der Langstrecke um 10% erhöht. Die Passagierkilometer (RPK) stiegen um 11,2% und die Auslastung um 0,8 Prozentpunkte auf 81,0%.

Lufthansa und SWISS ging es besser

Im Unterschied zu Austrian Airlines verzeichnete die deutsche Lufthansa im Jahr 2014 trotz aller Streiks einen Passagierzuwachs von 1,7% . Bei SWISS gab es ebenfalls ein Plus – wenn auch nur von 1,4%. Die Auslastung legte bei Lufthansa um 0,3 Prozentpunkte auf 79,4%, bei SWISS blieb sie mit 83,3% auf dem sehr hohen Niveau des Vorjahres. (red)





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