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Airlines und Reisebüros einigen sich über BSP

Zu einem Kompromiss bei der BSP-Abrechnungsperiode (Billing Settlement Plan) kam es zwischen Reisebüros und Airlines anlässlich eines APJC (Agency Program Joint Council) Meetings in Wien.

Das APJC ist ein lokales Gremium der International Air Transport Association (IATA), in dem Vertreter von Fluggesellschaften und Reisebüros über die lokalen finanziellen Kriterien – das heißt die Bedingungen zum Erhalt und Aufrechterhaltung einer IATA-Lizenz – beraten.

Auf Antrag der Airlines sollte die BSP-Abrechnungsperiode für die von Reisebüros verkauften Flugscheine von derzeit einmal pro Monat auf einmal pro Woche verkürzt und das Zahlungsziel der fälligen BSP-Abrechnungen von derzeit 15 auf acht Tage verkürzt werden.

Nach intensiven Verhandlungen einigte man sich einstimmig auf einen Kompromiss. Demnach wird die BSP-Zahlungsfrequenz von einmal auf zweimal pro Monat verkürzt – in Anlehnung an das vereinbarte Modell in Deutschland.

Das Zahlungsziel bleibt wie bisher bei 15 Tagen – ergänzt durch die Möglichkeit einer wöchentlichen Zahlungsfrequenz als Option auf freiwilliger Basis. Ein Vorteil für Reisebüros ist unter anderem, dass die Bankgarantien aufgrund der Verkürzung des Zahlungsintervalls günstiger werden und Unregelmäßigkeiten schneller aufgedeckt werden können.

„Wir freuen uns, dass wir einen für alle Beteiligten guten Kompromiss aushandeln konnten. Wäre es zu keiner gütlichen Einigung gekommen, hätte die IATA Passenger Agency Conference auch ohne Beteiligung der Reisebürovertreter über den Antrag entscheiden können“, betont Edward Gordon als Vertreter der Reisebüros.

Die Änderungen sollen ab 1. Oktober 2015 eingeführt werden. Der Kompromissvorschlag muss allerdings bis März 2015 noch von den stimmberechtigten Airlines der IATA Passenger Agency Conference verabschiedet werden. (red)





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