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Schloss Hohenkammer beendet die Renovierung

Der letzte Mosaikstein im prachtvollen Gesamtensemble von Schloss Hohenkammer ist gesetzt: Mit der Modernisierung des alten Hoteltrakts ist die Renovierung des beliebten Seminarhotels abgeschlossen.

Neben dem Neubau des 2009 eröffneten Tagungshotels wurden in den vergangenen Jahren auch alle Nebengebäude auf dem insgesamt rund 25.000 Quadratmeter großen Areal mit dem historischen Wasserschloss als Mittelpunkt optisch und technisch auf Vordermann gebracht.

Saniert wurde das Gästehaus B – wie zuvor schon das Gästehaus A und die Villa Baroness – in den Jahren 2010 bis 2014 von Brückner & Brückner Architekten aus Würzburg. Durch die Transformation des architektonischen Konzeptes von Haus A auf Haus B ist nun eine gemeinsame Einheit entstanden.

Das Herz bildet der mit Glas überdachte Lichthof. Die Figur des umschlossenen Innenhofes, die sich immer wieder auf dem Gelände des Schlosses findet, wird konsequent weitergeführt und so ein vormals dunkler, fensterloser Konferenzraum in eine lichtdurchflutete, multifunktionale Lounge mit Atmosphäre, Klang und Stimmung verwandelt. Auch die Flure profitieren vom natürlichen Licht.

Alle Zimmer im „Schneckenhaus-Prinzip“

14 neue Zimmer sind jetzt im renovierten Haus B eingerichtet. Die Zimmer verfügen dabei über den gleichen Komfort wie im Haupthaus und sind ebenfalls nach dem „Schneckenhaus-Prinzip“ mit Rückzugsmöglichkeit in einen kleinen individuell nutzbaren Bereich konzipiert. Einladend und großzügig ist der Empfangs- und Wohnbereich des Zimmers, von wo man sich in einer Spirale über den Schlafplatz hin zum intimen Sanitärbereich bewegt.

Damit stehen den Übernachtungsgästen von Tagungen, Seminaren oder auch privaten Feiern insgesamt 162 Zimmer zur Verfügung. Bei der Schloss Hohenkammer GmbH dagegen legt man auch nach Abschluss der Renovierungsarbeiten keine Ruhepause ein. Aktuell bestehen Pläne für eine weitere Optimierung des gastronomischen Angebots, berichtet Geschäftsführer Martin Kirsch.

Idyllische Lage im Norden von München

Schloss Hohenkammer ist ein gehobenes Seminar- und Tagungszentrum mit einem modernen Hotel, einem vielseitigen gastronomischen Angebot und eigener biologischer Land- und Forstwirtschaft. Die weitläufige Schlossanlage liegt nördlich von München im idyllischeb Glonntal, ist aber über die A9 mit dem Pkw schnell erreicht.

Der Flughafen München ist lediglich eine halbe Autostunde Schloss entfernt und über den Bahnhof Petershausen hat Hohenkammer direkten Anschluss an das Netz der Münchner S-Bahn sowie der Deutschen Bahn.

Wasserschloss aus dem 17. Jahrhundert

Im Mittelpunkt des Areals steht das aufwändig nach historischem Vorbild renovierte Wasserschloss, das in seiner heutigen Form im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Die Gäste erwarten unter anderem 162 Hotelzimmer, 33 Tagungsräume für bis zu 180 Personen und Veranstaltungsräume für bis zu 300 Personen.

Dazu kommen ein Wellnessbereich und gastronomische Einrichtungen für jeden Geschmack: das Kasinorestaurant für die Seminar- und Tagungsteilnehmer, die „Alte Galerie“ als gutbürgerliches Restaurant und Eventlocation, der nur im Sommer geöffnete Biergarten, das Bierstüberl Haslangkeller und die Hotelbar.

Auch für Gourmets bleiben keine Wünsche offen: „Camers Schlossrestaurant“ glänzt unter Küchenchef Fritz Schilling – einem renommierten Spitzenkoch, der an früheren Wirkungsstätten bereits mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet war – in den einschlägigen Gourmet- und Restaurantführern mit hohen Bewertungen.

Eigene ökologische Landwirtschaft

In allen Restaurants werden dabei zu 100 Prozent Bioprodukte in hoher Qualität verarbeitet und der Großteil davon stammt sogar aus eigener Erzeugung. Denn die Schloss Hohenkammer GmbH betreibt auf dem Gut Eichethof bereits seit 1992 kontrollierte ökologische Landwirtschaft nach den strengen Richtlinien von Naturland.

Auf rund 300 Hektar Fläche – dazu kommen noch 500 Hektar Forstfläche – werden verschiedene Feldfrüchte, Kräuter und Obst angebaut. Letzteres liefert neben der Verarbeitung in der Küche zum Teil den „Rohstoff“ für die prämieren Edelbrände von Schloss Hohenkammer. Und auch das Fleisch von Rindern, Schweinen, Hühnern und Wild kommt vom Eichethof bzw. aus den drei angeschlossenen Jagdrevieren.

Den Prinzipien der Nachhaltigkeit hat sich die Schloss Hohenkammer GmbH auch bei der Energieversorgung verschrieben: Die gutseigene Biogasanlage produziert die Wärme für das gesamte Schlossareal mit allen seinen Einrichtungen. Der zusätzlich erzeugte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. (red)





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