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Kärnten: Bester Start in den Sommer seit 1970

Kärntens Tourismus konnte in den Monaten Mai und Juni 2014 insgesamt 1.997.649 Übernachtungen registrieren. Das entspricht einem Zuwachs von 0,9 Prozent gegenüber 2013.

544.188 Gästeankünfte bedeuten sogar eine Zunahme von 3,5 Prozent und das höchste Vorsaisonergebnis seit dem Jahr 1970. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt rund 3,7 Tage.

„Dieses Ergebnis macht deutlich, dass der Tourismus ein stabiler Wirtschaftsfaktor in Kärnten ist. Die gemeinsame Ausrichtung der Kärnten Werbung, der Tourismusregionen und der Betriebe unter der Marke Kärnten, die Bündelung der Marketingmittel und ein verstärktes Augenmerk auf die Produktentwicklung sind weiterhin die wesentlichen Grundlagen“, betont der Geschäftsführer der Kärnten Werbung, Christian Kresse.

Im Juni 2014 wurden in Kärnten 1.325.368 Übernachtungen gemeldet – ein Plus von 115.764 Nächtigungen oder 9,6 Prozent. Allerdings fielen die Pfingstferien im Vorjahr in den Mai, heuer aber in den Juni. Die Gästeankünfte verzeichneten einen Zuwachs von 10,0 Prozent. Seit Beginn der monatlichen statistischen Aufzeichnungen konnte mit 336.342 Ankünften ein absoluter Juni-Rekord erzielt werden. Gleichzeitig wurde aber auch die niedrigste durchschnittliche Aufenthaltsdauer ermittelt – exakt 3,9 Tage.

In den ersten zwei Juli-Wochen war laut Kresse „ein etwas zögerlicher Beginn der Hauptsaison“ spürbar. Deutlich bemerkbar machte hat sich dabei die deutsche Ferienordnung: Die einwohnerstärksten Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Saarland starten alle erst mit Ende Juli in die Ferien.

„Heuer muss jedem bewusst sein, dass die Hauptsaison so kurz sein wird wie noch nie. Besonderes Augenmerk muss daher auf entsprechende Angebote in den Schultersaisonen gelegt werden“, so Kresse. Demgemäß konzentrieren die Kärnten Werbung und die Tourismusregionen ihre Werbeaktivitäten für den heurigen Sommer auf die Vor- und Nachsaison. (red)





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