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Geschäftsreisende werden durch Streiks kalt erwischt

61 Prozent der Geschäftsreisenden konnten in den letzten drei Jahren Flüge oder Zugfahrten wegen Streiks nicht antreten oder hatten deshalb Verspätung.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Chefsache Business Travel 2014“ von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV). 48 Prozent der befragten Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte hatten dabei ein- oder zweimal Probleme aufgrund von Streiks, weitere 13 Prozent sogar dreimal oder häufiger.

Wenn sie ihre Reise zum geplanten Zeitpunkt nicht antreten können, versuchen die meisten Business Traveller, das Problem selbst zu lösen. Dies fand der DRV in einer Kurzbefragung im September 2013 heraus. 42 Prozent versuchen, eigenständig umzubuchen oder suchen sich eine andere Alternative, etwa Mietwagen. Hilfe von Kollegen in ihrem Unternehmen nehmen dafür 23 Prozent in Anspruch.

Nur 14 Prozent kontaktieren bei Problemen auf der Reise als Erstes ihr Geschäftsreisebüro. Bei den Vorständen und Geschäftsführern ist diese Quote mit 26 Prozent deutlich höher. Jedoch würde eine Zusammenarbeit mit externen Spezialisten allen Geschäftsreisenden viel Stress und Aufwand ersparen.

„Im heutigen Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte sollten Arbeitgeber alles dran setzen, reisenden Mitarbeitern die bestmögliche Unterstützung zu bieten“, sagt Stefan Vorndran, Vorsitzender des Ausschusses Business Travel im DRV: „Wer gestrandeten Geschäftsreisenden schnell aus der Klemme hilft, trägt nicht nur zum Gelingen der Geschäftstermine bei, sondern verbessert auch sein Image als Chef.“

Reisespezialisten in Geschäftsreisebüros helfen dabei, da sie schnellen Zugriff auf alle wichtigen Reiseinformationen haben. Auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten finden sie Ersatzverbindungen oder -unterkünfte für Geschäftsreisende, die wegen unvorhergesehenen Problemen nicht weiter wissen. (red)





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