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Iberia laut Konzernchef in kritischem Zustand

Die spanische Fluglinie Iberia befindet sich trotz der Rosskur im vergangenen Jahr in kritischem Zustand und muss sich auf weitere Sparmassnahmen gefasst machen.

Das Unternehmen arbeite in keinem einzigen Markt profitabel und fliege sogar auf Langstrecken Verluste ein, erklärte am Donnerstag Willie Walsh, der Chef der International Airlines Group, die aus der Fusion von British Airways und Iberia entstand.

Die Sparmassnahmen des vergangenen Jahres mit mehr als 3.000 Stellenstreichungen seien zwar ein wichtiger Teil des Konzernumbaus gewesen, jedoch nur der erste Schritt, erklärte Walsh auf der Hauptversammlung in Madrid. "Die Situation ist kritisch und niemand will, dass Iberia verschwindet", fügte er hinzu.

Iberia verbuchte vergangenes Jahr einen Verlust von 351 Mio. EUR und allein Anfang des Jahres weitere 202 Mio. EUR. (red)





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