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HRS-Hotelpreisradar: New York im 2. Quartal 2012 am teuersten

Für ein Hotelzimmer zahlten Reisende im zweiten Quartal 2012 durchschnittlich 187 EUR pro Nacht. Am preisgünstigsten waren Hotelübernachtungen in Bangkok - durchschnittlich weniger als 54 EUR pro Nacht und Zimmer.

 

Hotelpreisradar in Deutschland: Hier zeigt sich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. Während die Zimmerraten im Süden deutlich stiegen, gaben die Preise unter anderem in Dresden, Hannover, Köln und Düsseldorf nach. Eine Ausnahme im Norden stellt Hamburg dar. Sowohl in der Elbmetropole als auch in München und Frankfurt durchbrachen die Zimmerpreise die 100-Euro-Schwelle. Zurückzuführen war dies u.a auf Messen und Großveranstaltungen. Besonders günstig blieben Hotelübernachtungen in Dresden, Berlin und Nürnberg. So mussten Berlin-Besucher pro Zimmer und Nacht durchschnittlich 85 Euro einplanen.

Hotelpreisradar Europa: Moskau verteidigt Spitzenplatz knapp vor Zürich: Besonders beliebte Städteziele im Frühjahr sind traditionell Wien, Prag, Paris und London. Während die Zimmerraten in Wien mit knapp 99 EUR pro Nacht um rund 1,3% nachgaben, stiegen die Preise in Paris, Prag und London im Vergleich zum zweiten Quartal 2011. Der stärkste Preisanstieg wurde für die skandinavischen Hauptstädte Stockholm (+ 8,8%) und Helsinki (+ 11,3%)ermittelt. Am teuersten fielen Hotelübernachtungen mit rund 151 EUR pro Zimmer und Nacht in Moskau aus.

Hotelpreisradar weltweit: Hohe Nachfrage und Euro-Schwäche verteuern Hotels. Außerhalb Europas zeigten die Hotelpreise im zweiten Quartal ausschließlich nach oben. Die weltweit wachsende Nachfrage durch Geschäftsreisen sowie die Euro-Schwäche mit Abschlägen von rund 15% gegenüber Währungen wie dem chinesischen Yuan oder dem USD führten vielerorts zu teilweise zweistelliger Verteuerung. Den größten Preissprung verzeichnete Tokio. Hotelgäste mussten mit durchschnittlichen Zimmerraten von knapp 130 Euro pro Nacht rechnen, ein Preisanstieg von mehr als 49% gegenüber dem zweiten Quartal 2011.

Ebenfalls hoch ist die Preissteigerung in Rio de Janeiro: Aufgrund des starken Wirtschaftswachstums sowie der für die Fußball-WM 2014 verbesserten Infrastruktur stiegen die Raten um gut 37% und lagen damit weltweit auf Platz zwei hinter New York. In der größten Stadt der USA kosteten Hotelübernachtungen im vergangenen Quartal durchschnittlich gut 187 EUR pro Nacht und Zimmer und damit rund 4,5% mehr als im Vorjahreszeitraum. Auf Platz drei der teuersten Hotelstädte liegt Sydney. Deutlich gestiegene Preise mussten auch Reisende nach China in Kauf nehmen. In Peking verteuerten sich Hotelzimmer um mehr als 29% auf knapp 68 EUR pro Nacht. (red)





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