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Alternativen bei Online-Buchungen gesucht

Österreichs Top-Hotelerie rüstet sich gegen steigende Kosten und Knebelverträge bei Online-Buchungen.

Die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen von HRS und die Erhöhung der Kommission um ein Viertel, ohne entsprechende Mehrumsätze, haben viele Hoteliers verärgert: „Noch nie haben sich so viele aufgebrachte Hoteliers bei uns gemeldet wie in den vergangenen Monaten. Die Suche nach Alternativen zu Online-Buchungsplattformen in den Betrieben läuft auf Hochtouren“, erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der ÖHV Touristik Service GmbH.

Michael Simon, Mitglied der Geschäftsleitung von HRS, verteidigte im Rahmen des Praktikerseminars in Salzburg die AGB-und Kommissions-Änderungen: „HRS ist seit jeher Partner der mittelständischen Hotels. Wir haben nur die Steigerungen bei den Akquisitionskosten weitergegeben.“ Die Begeisterung der Hoteliers hielt sich in Grenzen. Simon wies auch auf die zunehmende Bedeutung mobiler Buchungen hin: „Wir erwarten, dass in drei Jahren 20% der Umsätze über mobile Endgeräte kommen.“

Für viel Gesprächsstoff sorgte auch, dass Online Travel Agents Werbung mit den Namen der Hotels machen und sich so bei Suchmaschinen die besten Positionen sichern wollen. Hoteliers haben allerdings oft kaum Alternativen zu OTAs, gewinnen diese doch im deutschen Sprachraum zunehmend an Bedeutung. Die ÖHV forciert daher seit Jahren einen ausgewogeneren Mix bei den Buchungskanälen und versucht die Betriebe zu einem deutlich höheren Anteil an Direktbuchungen zu bewegen. (red)





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