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Vulkanasche: Luftfahrt in Nordeuropa behindert

Der Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull auf Island hat heute, Donnerstag, zu größeren Behinderungen im nordeuropäischen Luftverkehr geführt.

Die Vulkanasche wurde bis nach Großbritannien getrieben und führte dort zu zahlreichen Flugabsagen. Nach der Schließung des Luftraumes über Norwegen bezeichneten die Behörden in Schweden und Dänemark ähnliche Schritte als möglich. Die Asche in der Luft ist gefährlich für Düsentriebwerke. In Schweden war seit in der Früh der Luftverkehr im nördlichen Landesteil gestoppt, in Dänemark über der Nordsee. Aus beiden Ländern verlautete, dass je nach Windentwicklung bis zum Abend die komplette Schließung des Luftraumes nicht auszuschließen sei. Ein Sprecher der Fluggesellschaft SAS sagte, dass die Verbote "schlimmstenfalls über mehrere Tage gelten können".

Allein am größten europäischen Airport London-Heathrow wurden 150 Flüge annulliert, in London-Gatwick waren es 138 Verbindungen. Am Londoner Flughafen Luton gab es ebenfalls Absagen. Auch viele transatlantische Verbindungen sind gestrichen worden. Betroffen waren weiters Flüge auf den Airports von Birmingham, Liverpool, London-Stansted, Newcastle und Manchester in England. Komplett geschlossen wurden die schottischen Flughäfen Aberdeen, Edinburgh und Glasgow. Der Flughafen Belfast in Nordirland und Newcastle (England) stellten den Betrieb ebenfalls ein. Auch die finnischen Behörden meldeten Beeinträchtigungen auf Strecken über Wasser zwischen Norwegen, Nordschweden, Nordfinnland und Großbritannien. (APA/red) http://www.nats.co.uk





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