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IATA fordert weitere Luftfahrt-Fusionen

Nach der Elefantenhochzeit von British Airways und Iberia fordert der Branchenverband IATA weitere Fusionen in der krisengeplagten Luftfahrtindustrie.

"Zusammenschlüsse und Konsolidierungen sind ein Muss", sagte IATA-Chef Giovanni Bisignani am Montag in Tokio. Keine andere Industrie sei so zersplittert wie die Luftfahrtbranche. Konsolidierungen seien notwendig, um die Effizienz des Marktes zu steigern. Unter dem Druck von Wirtschaftskrise, schwankenden Ölpreisen und wachsender Konkurrenz haben vorige Woche British Airways und Iberia ihre Vernunftehe besiegelt. Zugleich verhandeln Kreisen zufolge die beiden großen US-Gesellschaften United Airlines und US Airways über ein Zusammengehen. Zu den Gesprächen zwischen den beiden US-Linien wollte sich Bisignani nicht äußern. Er forderte aber ein größeres Entgegenkommen der Aufsichtsbehörden bei Fusionen, die über Ländergrenzen hinausgehen. Bisher hätten unterschiedliche Gesetzesvorgaben eine stärkere Konsolidierung der Branche verhindert, so etwa zwischen europäischen und US-Fluglinien. Ein engeres Zusammenrücken der Branche sei unumgänglich. Die Krise hat die Airlines hart getroffen: Trotz eines Aufwärtstrends im Februar rechnen sie in diesem Jahr mit einem Minus von insgesamt 2,8 Mrd. USD (2,1 Mrd. EUR). (APA/red)



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