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Billigflieger Buzz droht das Aus

Schwarze Die irische Billigfluglinie Buzz und sein neuer Besitzer Ryanair legten für die finanzmarode Buzz einen Sanierungsplan vor, der unter anderem einen Abbau von 400 der 600 Stellen bei Buzz und die Verringerung der Flotte von zwölf auf acht Flugzeuge vorsieht. Im April werden zudem alle Flüge der angeschlagenen Airline gestrichen.

Der Sanierungsplan der Buzz soll mit 1. April in Kraft treten und in den kommenden Tagen den Gläubigern und Angestellten vorgelegt werden. Ob die Flüge von Buzz mit Anfang Mai überhaupt wieder aufgenommen werden oder ob die Billigairline ganz geschlossen werden muss, wird in Kürze entschieden, erklärte Ryanair. Kunden die für April Flüge reserviert haben sollen den Ticketpreis erstattet bekommen.Das Konzept sieht für den Fall der Weiterführung der Flüge eine Reduktion der Ticketpreise um 50 Prozent vor. In weiterer Folge sollen 12 Flugverbindungen – hauptsächlich nach Frankreich gestrichen werden. Ryanair hatte Ende Jänner den ehemals zur KLM gehörenden Billigflieger für 23,2 Millionen Euro übernommen und begründet die Maßnahmen mit der prekären Finanzlage von Buzz, sowie strukturellen Problemen und einer zu geringen Auslastung. Buzz machte zuletzt rund eine Million Euro Minus pro Woche; im Geschäftsjahr 2002 betrug der Verlust 30 Millionen Euro.Gestrichen werden die Buzz-Verbindungen nach Paris, Marseille, Dijon, Bergerac, Toulon, Tours, Caen und Chambéry, wie auch die innerfranzösischen Flüge zwischen Brest und Marseille. Außerdem fallen die Strecken nach Genf und Almeira dem Sparstift zum Opfer, wie auch alle Flüge zwischen London und Amserdam.