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SARS-Reisewarnung für Peking aufgehoben

Ein halbes Jahr nach Ausbruch der Lungenkrankheit SARS in China hat die Weltgesundheitsorganisation WHO ihre Reisewarnung für Peking aufgehoben.

Das Risiko einer Ansteckung für Reisende in der chinesischen Hauptstadt sei nur noch „minimal“, sagte WHO-Regionaldirektor Shigeru Omi auf einer Pressekonferenz in Peking. Die Kette der Übertragung sei unterbrochen. Peking war weltweit die letzte Region, für die noch eine Reiswarnung der WHO galt. Die 14-Millionen-Metropole wurde auch von der Liste der Infektionsgebiete gestrichen, auf der jetzt nur noch Taiwan und die kanadische Stadt Toronto stehen. Der vorerst letzte Erkrankte in Peking war nach WHO-Angaben am 29. Mai isoliert worden. Damit war die Bedingung erfüllt, dass die letzte Ansteckung mehr als 20 Tage zurückliegen muss, was der doppelten Inkubationszeit entspricht.Omi sprach von einem „Meilenstein“ im Kampf gegen SARS. Er mahnte nach wie vor zu Wachsamkeit. WHO-Generaldirektorin Gro Harlem Brundtland sagte in Genf: „Dies sind sehr gute Nachrichten und zeigt den großen Fortschritt der Welt im Kampf gegen SARS.“ Chinas Vizegesundheitsminister Gao Qiang begrüßte die Aufhebung der Warnung für Peking, das nun zu seinem normalen Wirtschaftsleben zurückkehren könne.