RTK wächst und gewinnt Elisabeth Gürtler-Mauthner als Mitglied
Der Veranstaltungsmarkt wird selektiver und individueller. Für Hotels und Veranstaltungsbetriebe wird es damit immer wichtiger, gezielt jene Unternehmen zu erreichen, deren Anforderungen zum eigenen Angebot passen.

Dass dieser Bedarf wächst, zeigt die Bilanz der Round Table Konferenzhotels (RTK): Aktuell zählt das Netzwerk 217 Mitgliedsbetriebe – 56 neue Betriebe sind seit 2025 hinzugekommen. Gleichzeitig hält RTK die Mitgliedsbeiträge trotz gestiegener Kosten seit zehn Jahren stabil. Zu den jüngsten Neuzugängen zählt auch Elisabeth Gürtler-Mauthner mit ihrem neuen Chalet Sacher in Tirol. Die Bilanz wurde am 8. Oktober im Rahmen der RTK-Generalversammlung in Wien präsentiert.
„Unternehmen hinterfragen heute stärker als noch vor einigen Jahren, welchen konkreten Mehrwert eine Veranstaltung bietet. Unsere Erfahrung zeigt: Wenn es um Kundenbeziehungen oder Geschäftsanbahnung geht, bleibt der persönliche Kontakt entscheidend. Dass wir heute 217 Mitgliedsbetriebe zählen, macht deutlich: Der Bedarf an einem starken Zugang zu Unternehmen und ihren konkreten Anforderungen ist da. Gerade jetzt brauchen Hotels und Veranstaltungsbetriebe diese Vernetzung“, betonte RTK-Präsident Thomas Ziegler.
Vom Veranstaltungsraum zur passenden Lösung
Die Nachfrage nach Veranstaltungen wird auch individueller. Unternehmen suchen nicht mehr nur einen Raum für eine bestimmte Teilnehmerzahl, sondern eine Lösung, die zum jeweiligen Anlass passt. Für Veranstaltungsbetriebe geht es deshalb zunehmend darum, nicht nur sichtbar zu sein, sondern mit den richtigen potenziellen Auftraggebern in Kontakt zu kommen - und genau hier setzt RTK an: Das Netzwerk kennt die Besonderheiten seiner Mitgliedsbetriebe und bringt sie gezielt mit passenden Unternehmen zusammen.
„Die Herausforderung besteht heute nicht darin, möglichst viele Locations zu kennen. Entscheidend ist, für jeden Anlass die passende Location zu finden und den jeweiligen Betrieb mit dem Unternehmen zusammenzubringen, das genau dieses Angebot sucht“, sagt RTK-Geschäftsführerin Uschi Huber. „Wir kennen unsere Mitgliedsbetriebe und ihre Besonderheiten ganz genau und können dadurch gezielt passende Kontakte herstellen. Aus einer Anfrage kann so ein konkreter Auftrag entstehen. Unser Ziel ist es, aus persönlichen Kontakten echte Geschäftsmöglichkeiten zu machen.“
RTK hält Mitgliedsbeiträge seit zehn Jahren stabil
Gerade weil die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für viele Hotels und Veranstaltungsbetriebe herausfordernd bleiben, setzt RTK auf finanzielle Planbarkeit für seine Mitglieder. Seit zehn Jahren wurden die Mitgliedsbeiträge nicht erhöht. Auch künftig sollen sie unverändert bleiben.
„Wenn unsere Mitgliedsbetriebe selbst genauer kalkulieren müssen, wollen wir sie nicht zusätzlich mit höheren Beiträgen belasten. Wir wollen, dass sich eine Mitgliedschaft gerade jetzt rechnet – durch neue Kontakte, konkrete Geschäftsmöglichkeiten und Leistungen, die einen spürbaren Mehrwert für den Geschäftserfolg bieten“, so Thomas Ziegler.
Elisabeth Gürtler-Mauthner verstärkt RTK
Ein prominenter Neuzugang unterstreicht die Attraktivität des Netzwerks: Elisabeth Gürtler-Mauthner zählt mit ihrem neuen Chalet Sacher in Tirol zu den jüngsten RTK-Mitgliedern. Mit der Mitgliedschaft möchte sie ihr Angebot gezielt im Veranstaltungsmarkt positionieren und das Chalet künftig auch für Konferenzen und geschäftliche Veranstaltungen etablieren. Als Gastrednerin bei der Generalversammlung betonte sie, dass trotz Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz der Mensch im Mittelpunkt der Hotellerie bleibe.
Gleichzeitig müssten sich die Hotelbetriebe laufend weiterentwickeln, neue Gästebedürfnisse erkennen und zusätzliche Geschäftsfelder erschließen. Mit dem Chalet Sacher setzt Gürtler-Mauthner diesen Ansatz selbst um: Die geplante Nutzung für Tagungen und Business-Veranstaltungen soll das bestehende Angebot erweitern und neue Zielgruppen ansprechen. RTK bietet dafür den Zugang zu einem etablierten Netzwerk und potenziellen Auftraggebern.
Ausblick 2027: Persönliche Kontakte im Fokus
Die zunehmende Individualisierung der Veranstaltungen und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz werden den Veranstaltungsmarkt auch 2027 prägen. Während digitale Anwendungen die Suche nach Locations und die Veranstaltungsplanung erleichtern, sieht RTK gerade in der persönlichen Beratung und der gezielten Vernetzung einen entscheidenden Mehrwert.
Gefragt sind Veranstaltungskonzepte, die unterschiedliche Anforderungen zusammenbringen – von der passenden Location über das Erlebnis vor Ort bis zu Erreichbarkeit, Nachhaltigkeit und regionalem Bezug. RTK will seine Mitglieder auch 2027 durch persönliche Vernetzung, gezielte Geschäftskontakte und gemeinsame Branchenaktivitäten unterstützen. Geplant sind neun Veranstaltungen in Österreich und München sowie weitere FamTrips und Business Breakfasts.
Zu den weiteren Fixpunkten zählen unter anderem der Juristenball in der Wiener Hofburg, der Austrian Event Award und die Convention4You. „Je komplexer und individueller die Anforderungen werden, desto wichtiger wird ein Netzwerk, das Orientierung gibt und die richtigen Kontakte herstellen kann. Genau darin sehen wir unsere Aufgabe und großes Potenzial für die kommenden Jahre“, fasst Ziegler die aktuellen Entwicklungen zusammen. (red)



