Flughafen Wien: Neue CT-Scanner gehen in allen Terminals in Betrieb
Ab Freitag, 3. Juli 2026 sind an den zentralen Sicherheitskontrollen am Flughafen Wien in allen Terminals neue CT-Scanner im Einsatz. Insgesamt hat der Airport rund 25 Millionen Euro in die Umstellung auf die neue Technologie investiert.

Für alle abfliegenden Passagiere gilt ab diesem Zeitpunkt: Flüssigkeiten bis zu einem Volumen von zwei Litern und elektronische Geräte, wie Smartphones, Tablets oder Laptops, können im Handgepäck bleiben und müssen an der Sicherheitskontrolle nicht mehr ausgepackt werden. 35 Geräte wurden dafür angeschafft. Auch in der neuen Terminal 3-Süderweiterung, die im zweiten Quartal 2027 in Betrieb gehen wird, werden die neuen CT-Scanner eingesetzt.
Die neuen Geräte arbeiten mit Computertomographie und erzeugen detaillierte 3D-Bilder des Handgepäcks. Dadurch stehen den Sicherheitskräften sämtliche Informationen zu einem Gepäckstück in einer einzigen Darstellung zur Verfügung. Zusätzlich unterstützen intelligente Algorithmen die Erkennung von Fest- und Flüssigsprengstoffen, während Alarme direkt gegenstandsbezogen auf den Monitoren angezeigt werden.
Flüssigkeiten möglichst in kleineren Behältern
Einzelne Artikel wie Lebensmittel, Cremes, Honig, Marmeladen oder Thermoskannen können jedoch Nachkontrollen auslösen. Zudem empfiehlt es sich, Flüssigkeiten möglichst in kleineren Behältern zu transportieren. Diese führen erfahrungsgemäß seltener zu Nachkontrollen und ermöglichen einen möglichst reibungslosen Ablauf an der Sicherheitskontrolle, rät der Flughafen.
„Unsere Passagiere profitieren bereits heute von einer durchschnittlichen Wartezeit von nur rund fünf Minuten an den Sicherheitskontrollen – ein europäischer Spitzenwert. Mit der vollständigen Inbetriebnahme der neuen CT-Scanner machen wir den Sicherheitscheck nun noch wesentlich unkomplizierter und effizienter. Die moderne Technologie erleichtert den Ablauf für unsere Reisenden und erhöht die Qualität der Sicherheitskontrollen.“, sagt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. (red)



