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Mehr Passagiere, aber weniger Flüge an den österreichischen Airports

An den sechs österreichischen Verkehrsflughäfen wurden im ersten Quartal 2026 insgesamt rund 7,4 Millionen Passagiere gezählt. Das entspricht einem Plus von 1,8% gegenüber dem Vorjahrszeitraum, wie die Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Verkehrsflughäfen (AÖV) mitteilt.

|  Wolfgang Grimus, AÖV-Vizepräsident und Geschäftsführer des Graz Airport, und Mag. Julian Jäger, AÖV Präsident und Vorstand der Flughafen Wien AG (c) AÖV

Vier der sechs Flughäfen verzeichneten dabei im ersten Quartal 2026 mehr Passagiere als im Vergleichszeitraum des Vorjahres: In Wien waren es 6.112.819 Reisende (+1,6%), in Salzburg 597.597 (+2,6%), in Innsbruck 551.618 (+3,5%) und in Graz 148.905 (+8,4%). In Linz (-20,5%) und Klagenfurt (-21,6%) gab es hingegen deutliche Rückgänge. Hier wurden nur 21.559 bzw. 17.007 Passagiere gezählt.

Die Zahl der Flugbewegungen ging auf allen sechs Airports zurück: Insgesamt 64.454 Starts und Landungen im Linien- und Gelegenheitsverkehr bedeuten ein Minus von rund 3,6% gegenüber dem Vorjahr. In Wien wurden 47.422 Flugbewegungen gezählt (-2,4%), in Salzburg 4.500 (-3,7%), in Graz 7.829 (-4,6%), in Innsbruck 3.972 (-4,9%), in Linz 457 (-49,3%) und in Klagenfurt 274 (-2,4%).

Die Lebensader für Österreichs Volkswirtschaft

„Tourismus, Wirtschaft und Luftfahrt sind symbiotisch miteinander verbunden. Gemeinsam bilden sie die Lebensader, die Österreichs Volkswirtschaft pulsieren lässt. Aber der Kostendruck auf die Luftfahrt ist hoch und der Regionalflugverkehr hier besonders volatil, wie die Entwicklung an einzelnen Airports in Österreich und Deutschland zeigt“, betont Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG und seit 8. Mai turnusmäßig neuer AÖV-Präsident.

Während Deutschland bereits eine Reduktion der Flugabgabe beschlossen habe und es in zwei Drittel aller EU-Länder gar keine derartige Steuer gebe, habe Österreich eine der höchsten - und das sei ein massiver Wettbewerbsnachteil bei der Akquise neuer Airlines und Flugverbindungen, so Jäger: „Wenn der Luftfahrtstandort Österreich also nicht in den Sinkflug übergehen soll, muss er konkurrenzfähiger werden – wie durch eine Abschaffung der Flugabgabe“. (red)





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