DAT und Lufthansa Group vereinbaren Codeshare für Linz-Frankfurt
Am 29. März 2026 hatte die dänische Fluggesellschaft DAT den Flugbetrieb zwischen Linz und Frankfurt aufgenommen. Nun wurde mit der Lufthansa Group ein Codeshare-Agreement für die Umsteigeverbindungen auf der Strecke vereinbart.

Bei einem Codeshare-Agreement handelt es sich um eine kommerzielle Vereinbarung zwischen Fluggesellschaften, bei der ein physisch durchgeführter Flug unter mehreren Flugnummern vermarktet wird. Bei Umsteigeflügen zwischen Linz und einer der weltweiten Destinationen der Lufthansa sind sowohl Linz-Frankfurt als auch der Anschlussflug via Frankfurt unter Flugnummern der Lufthansa buchbar.
Zudem ist das Durchbuchen von Anschlussflügen der Lufthansa Group zu Durchgangstarifen möglich. Sowohl das Ausstellen der Bordkarten für die Anschlussflüge als auch das Durchchecken des Gepäcks von Linz bis zum Zielort sind somit gewährleistet. Die weltweiten Anschlussflüge und Durchgangstarife sind ab sofort buchbar, reine Punkt-zu-Punkt-Flüge (Linz-Frankfurt-Linz) aber wie bisher nur unter der entsprechenden DAT-Flugnummer.
Hohe Priorität für die Lufthansa Group
Für Markus Achleitner - Wirtschaftslandesrat und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafen Linz GesmbH - war es entscheidend, Frankfurt möglichst rasch wieder anzubinden: „Wir haben daher auch in Kauf genommen, dass bestimmte Leistungen nur Zug um Zug eingeführt werden konnten. Üblicherweise dauern Codeshare-Verhandlungen mehrere Monate. Ich möchte mich bei der Lufthansa Group dafür bedanken, dass sie diesem Projekt eine sehr hohe Priorität eingeräumt hat.“
Neben dem Codeshare-Agreement seien aber auch Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit ganz wesentliche Faktoren für den Wiederaufbau der Strecke, betont Airport-Geschäftsführer Norbert Draskovits: „Gerade für unsere weltweit reisenden Fluggäste ist eine pünktliche und zuverlässige Zubringerverbindung von entscheidender Bedeutung. Die ersten Betriebswochen haben uns gezeigt, dass wir mit der DAT einen Partner haben, der einen stabilen und reibungslosen Flugbetrieb gewährleistet.“ (red)



