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Interne Meetings beschleunigen das Wachstum der MICE-Branche

Interne Meetings werden das Wachstum der MICE-Branche auch 2024 kräftig ankurbeln. Zu diesem Ergebnis kommt der 13. jährliche „Global Meetings & Events Forecast” von American Express GBT Meetings & Events.

|  Foto: pixabay

Für den Forecast wurden mehr als 500 Experten rund um den Globus befragt sowie zusätzliche Informationen von Branchenführern eingeholt. Die Vertreter der MICE-Branche gehen demnach davon aus, dass interne Meetings 2024 den größten Zuwachs unter allen Meetingarten verzeichnen werden.

Dabei prognostizieren 48% höhere Teilnehmerzahlen für das nächste Jahr. Gleichzeitig geben 28% der Befragten an, dass ihre Programme bereits auf dem gleichen oder über dem Teilnehmerlevel vor der Pandemie liegen - und 42% gehen davon aus, dieses Ziel im Jahr 2024 zu erreichen.

Zudem berichten 67% der Befragten von steigenden Budgets für Firmentreffen und -veranstaltungen in ihrem Unternehmen. 82% blicken optimistisch in die Zukunft der Branche. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es noch 77%. Nicht weniger als 72% der Veranstaltungsplaner erwarten allerdings gleich lange oder sogar noch kürzere Vorlaufzeiten.

Dezentrale Arbeitsmodelle befeuern den Anstieg

Ein Großteil der Befragten gibt an, dass Meetings und Events im nächsten Jahr entweder persönlich (59%) oder hybrid (20%) stattfinden werden. Nur 21% dürften auf virtuelle Treffen entfallen. Da zahlreiche Organisationen auf Hybrid- und Remote-Arbeitsmodelle setzen, kommt persönlichen Veranstaltungen bei der Verknüpfung verteilter Arbeitskräfte eine bedeutende Rolle zu.

Die größte Zunahme ist bei internen Meetings und Customer Advisory Boards zu beobachten: 42% der Befragten gaben an, beide Meetingarten im kommenden Jahr häufiger durchzuführen - gefolgt von Incentives (38%), kleinen und einfachen Sitzungen, Produkteinführungen und Meetings auf Führungsebene (je 37%), Konferenzen mit Messen (35%) und Konferenzen ohne Messen (30%).

Persönliche Treffen sind nicht ersetzbar

„Die Arbeitskräfte sind heutzutage räumlich so weit verteilt, dass die Unternehmen die Bedeutung der internen Interaktionen neu bewerten müssen, um Zusammenhalt, Produktivität, Kreativität, Engagement und Wohlbefinden innerhalb des Teams zu stärken”, analysiert Gerardo Tejado, SVP Professional Services bei Amex GBT.

Es werde deutlich, dass persönliche Treffen nicht ersetzt werden können. Direkte Begegnungen würden als Grundpfeiler für persönlichen und beruflichen Erfolg dienen, so Tejado: „Unsere Prognose deutet darauf hin, dass 2024 ein dynamisches Jahr wird. Neben steigenden Budget- und Teilnehmerzahlen beobachten wir außerdem einen beachtlichen Anstieg beim Einsatz neuer Technologien.”

Technologie als verbindendes Element

„Global Meetings & Events Forecast” von American Express GBT Meetings & Events hat aber noch eine weitere wichtige Botschaft parat: Für Fachleute in der Veranstaltungsplanung wird sich die Arbeitsweise - etwa bei der Standortsuche, der Eventkommunikation und bei automatisierten Anmeldeprozessen - durch diverse Technologien wesentlich verändern.

Künstliche Intelligenz (KI) wird demnach von 42% der Befragten voraussichtlich im Jahr 2024 eingesetzt. Mit einer prognostizierten Nutzungsrate von mehr als 60% sind mobile Apps von Meetings und Events nicht mehr wegzudenken. Auch im Umgang mit VR-Technologien ist ein Anstieg zu erwarten: 41% der befragten Experten gaben an, diese im nächsten Jahr einsetzen zu wollen.

„Veranstaltungsplaner müssen die zur Verfügung stehenden Tools effektiv nutzen. Technologien können wesentlich dabei unterstützen, Aufgaben zu automatisieren, Richtlinien der Veranstaltungsprogramme zu überprüfen, um Budgetfreigaben zu beschleunigen, und Geschäfts- und Veranstaltungsreisen einzubinden“, betont Gerardo Tejado.

Nachhaltigkeit gewinnt weiter an Bedeutung

78% der Fachleute in der Veranstaltungsbranche geben an, dass ihr Unternehmen bis Ende 2024 ein Net-Zero-Ziel verfolge. Auf dem Weg dorthin sind laut den Befragten jedoch noch einige Hürden zu meisten - unter anderem das Budget (35%), die Suche nach zertifizierten Anbietern (39%) und Standorten mit kurzen Anfahrtswegen (28%), die CO2-Berechnung (32%) und das Fehlen von Fähigkeiten, Wissen und Ressourcen (23%).

Die Umfrage für den „Global Meetings & Events Forecast” wurde von Juni bis Juli 2023 unter Vertretern von Unternehmen, Verbänden, Käufern und Lieferanten aus fünf Kontinenten und 26 Ländern durchgeführt. Aus den Ergebnissen lassen sich laut American Express GBT global repräsentative Schlüsse für die MICE-Branche 2024 ziehen. Der vollständige Forecast steht hier zum Download bereit. (red)





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