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Umfrage zu Geschäftsreisen: Wie Entscheider denken - und wie sie handeln

Die Mehrheit der Entscheider in den Unternehmen wissen von der Bedeutung der Geschäftsreisen und sind sich auch bewusst, dass diese eine angemessene Finanzierung benötigen. In der Realität sieht es jedoch ganz anders aus.

|  Foto: shutterstock / ra2studio

Das zeigt ein neuer Bericht, den American Express Global Business Travel (Amex GBT) und Harvard Business Review Analytic Services soeben veröffentlicht haben. Er basiert auf Antworten von 425 internationalen Entscheidungsträgern aus der Geschäftswelt und trägt den Titel „Investing in Travel to Drive Business Growth: A Strategy for Thriving in Disruption“.

Demnach gaben 84% der Befragten an, dass ihr Unternehmen einen konkreten geschäftlichen Nutzen aus Reisen zu persönlichen Treffen mit Kunden oder Interessenten ziehen kann. Die Mehrheit war auch überzeugt, dass durch persönliche Treffen stärkere Beziehungen zu den Kunden entstehen und diese die beste Meeting-Methode für erfolgreiche Geschäftsabschlüsse sind.

Persönliche Treffen stärken die Unternehmen

88% der Entscheider erklärten zudem, dass persönliche Interaktionen unerlässlich sind, um positive langfristige Beziehungen zwischen den Kollegen zu schaffen – insbesondere jetzt, wo die Teams überall auf der Welt verteilt arbeiten und immer mehr Unternehmen hybride und Remote-Arbeitsmodelle anbieten. Lediglich 7% gaben an, dass ihr Unternehmen aktuell nur das Arbeiten im Büro ermöglicht.

Immerhin 81% stimmten auch zu, dass persönliche Interaktionen ein höheres Maß an Innovation fördern - und sieben von zehn Befragten sagten, dass persönliche Treffen der beste Weg sind, das Brainstorming zu erleichtern. Darüber hinaus konnte eine deutliche Mehrheit die Eigenschaften, die Reiseprogramme effektiv machen, bewerten und gleichzeitig Schwachstellen und verbesserungswürdige Bereiche identifizieren.

Die edle Wunschvorstellung und die harte Realität

Die Entscheidungsträger sind sich also eindeutig der Merkmale eines effektiven Geschäftsreisemanagements bewusst - von der Notwendigkeit einer angemessenen Finanzierung über eine strategische Ausrichtung bis zur Unterstützung durch die Führungsebene. In der Praxis zeigen sich jedoch erhebliche Differenzen zwischen diesen Idealvorstellungen und der Realität, wie die Umfrage aufzeigt.

So stuften 78% eine angemessene Finanzierung der Geschäftsreisen als „sehr wichtig“ ein, aber nur 33% gaben an, dass ihr Reiseprogramm auch tatsächlich angemessen finanziert ist. Dass das Reiseprogramm an die Geschäftsstrategie des Unternehmens angepassst ist, bezeichneten 80% als „sehr wichtig“ und die Unterstützung durch die Führungsebene sogar 82%. Die Frage, ob diese beiden Punkte auch auf ihre Firmen zutreffen, bejahten dann aber nur 44% bzw. 49%.

Spielraum für Verbesserungen ist offensichtlich

„Die Umfrageergebnisse zeigen ein starkes Bewusstsein für die Bedeutung von Geschäftsreisen“, resümiert Andrew Crawley, President von Amex GBT: „Viele Unternehmen wissen zwar, dass Geschäftsreisen ein strategisches Investment sind, aber es ist auch klar, dass sie Verbesserungsspielraum hinsichtlich der Steigerung des Werts und der Effektivität ihrer Reiseprogramme sehen.“ Der vollständige Bericht steht hier zum Download bereit. (red)





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