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„Green Nudging“: Kleine Stupser für nachhaltige Geschäftsreisen

Die meisten Geschäftsreisenden möchten die Umweltauswirkungen ihrer Reisen reduzieren. Trotzdem kann es schwierig sein, sie von grünen Optionen zu überzeugen, wenn sich diese auf Komfort und Reisezeit auswirken. SAP Concur empfiehlt daher das sogenannte „Green Nudging“.

|  Foto: pixabay / ejaugsburg

Hinter dem Begriff „Nudging“ verbergen sich kleine „Stupser“, die menschliches Verhalten hin zu klugen Entscheidungen beeinflussen können. Im Falle von „Green Nudging“ sind es also Entscheidungen für einen nachhaltigeren Weg - und da zeige sich im Management von Geschäftsreisen besonders viel Potenzial, ist man bei SAP Concur überzeugt. Drei Arten von „Green Nudges“ erweisen sich dabei als besonders hilfreich:

1. Hinweise bei der Reiseplanung einbinden

Kleine Zusatzinformationen, die im Buchungstool des Unternehmens angezeigt werden, erinnern Mitarbeitende daran, auf nachhaltigere Reiseoptionen zu achten. Entsprechende Hinweise können für grünere Optionen sensibilisieren (z. B. „Planen Sie Ihre Reise klimafreundlich!“), Hilfestellungen geben (z. B. „Sie reisen innerhalb Deutschlands – ziehen Sie auch eine Bahnreise in Erwägung!“) und an die Grundsätze des Unternehmens anschließen (z. B. „Wir haben ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele – helfen Sie mit! Mit Bahn statt Flugzeug reduzieren Sie die CO2-Belastung Ihrer Reise erheblich!“).

2. Transparenz schaffen

Exakte Informationen, wie sich die Wahl des Transportmittels oder der Reiseroute auf das Klima auswirkt, können die Entscheidungsfindung beeinflussen. Im Buchungsprozess können Unternehmen deshalb beispielsweise die CO2-Bilanz von Transportmitteln anzeigen – einschließlich eines Vergleichs der verfügbaren Optionen. Für Geschäftsreisende wird die Klimaauswirkung ihrer Reise somit greifbar und die Entscheidung für die nachhaltige Option fällt ihnen leichter.

3. Alternativen anbieten und Standards anpassen

Flug- und Zug-Optionen sollten beim Buchen gleichwertig erscheinen und eine Kombination beider Möglichkeiten erleichtert werden. Durch das Anpassen von Basis-Einstellungen und Ergebnis-Sortierung können nachhaltige Optionen zum Standard gemacht werden. Unternehmen können so für Reisen innerhalb des Landes und in Nachbarländer die Bahn als vorausgewähltes Transportmittel festlegen. Bei der Buchung eines Mietwagens kann zudem das E-Auto oder Hybridfahrzeug vor dem Verbrenner in der Ergebnisübersicht gelistet werden.

Digitale Lösungen für bessere Entscheidungen

„Green Nudges“ wären dabei ein ganz selbstverständlicher und unaufdringlicher Bestandteil der User Experience, betonen die Experten von SAP Concur. Die Entscheidung für nachhaltige Optionen sollte allerdings genauso einfach sein wie die Entscheidung dagegen – idealerweise mit einem Klick, um den Mitarbeitenden nicht das Gefühl zu geben, manipuliert zu werden.

Werden die drei Anforderungen - Information, Transparenz und alternative Optionen - erfüllt, profitieren jedenfalls beide Seiten: Die Unternehmen können nachhaltige Geschäftsreisen aktiv fördern und erhalten die notwendigen Daten zu Verbesserungen, während die Mitarbeitenden sensibilisiert werden und erkennen, wo ihr Verhalten auf Reisen nachhaltiger werden kann. (red)





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