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Mehr Sicherheit: Flughafen München erhält neue Super-Scanner

Die Passagier- und Gepäckkontrollen am Flughafen München werden noch sicherer, schneller und komfortabler: Der Freistaat Bayern hat in den Terminals 1 und 2 insgesamt fünf neue Computertomographen (CT) installiert.

Neben den beiden seit 2019 im Einsatz befindlichen Pilotanlagen im Terminal 2 gehen am Flughafen München zum Start der Pfingstferien drei weitere Kontrollspuren im Terminal 1 und zwei im Terminal 2 in Betrieb. Bis zum Beginn der Sommerferien 2026 werden in zehn weiteren Bauabschnitten alle weiteren Kontrollstellen ausgerüstet, sodass am Ende bis zu 48 Spuren und 60 CT-Geräte im Einsatz sein sollen.

Die Super-Scanner produzieren Röntgenbilder in einer hochauflösenden und voll drehbaren 3D-Ansicht und sollen in Zukunft flächendeckend an allen bayerischen Verkehrsflughäfen eingesetzt werden. Außerdem sorgen sie für ein zusätzliches Plus an Sicherheit, da sie Sprengstoff und andere gefährliche Gegenstände lückenlos und automatisiert erkennen können.

Laptops und Flüssigkeiten bleiben im Gepäck

„Wir haben die Technik umfangreich erprobt und das Ergebnis ist eindeutig: Die Fluggäste schätzen die Anlagen, weil Laptops und Flüssigkeiten nicht mehr aus- und wieder eingepackt werden müssen, was die Kontrolle deutlich schneller macht“, erklärt Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter. Der Freistaat Bayern investiert daher mehr als 45 Millionen Euro, um sämtliche Kontrollstellen am Flughafen München mit der modernen Technik auszustatten.

Ein weiterer Vorteil der neuen Kontrollstellen ist, dass mehr Passagiere ihr Gepäck gleichzeitig auf das Band legen können. An einer Doppelschleuse können so pro Stunde bis zu 520 Passagiere abgefertigt werden – eine Steigerung von rund 160 Prozent. Flughafen-Chef Jost Lammers ist dementsprechend begeistert: „Die neuen CT-Scanner sind das ‚Next Level‘ in Bezug auf Sicherheit, hohe Prozessgeschwindigkeit und Komfort. Ein wichtiger Baustein, der unseren Gästen ein angenehmeres Reiseerlebnis bietet.“ (red)





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