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Future Meeting Space: Was macht Veranstaltungen künftig attraktiv?

Der Innovationsverbund Future Meeting Space beschäftigt sich in seiner aktuellen Forschung mit den Beweggründen, warum sich Menschen künftig für oder gegen die physische Teilnahme an Business Events entscheiden und welche Faktoren dabei entscheidend sind.

Foto: Olivier Le Moal / shutterstock.com
Foto: Olivier Le Moal / shutterstock.com

Durch neue Mobilitätstrends und die zunehmende Digitalisierung hat sich das Reiseverhalten in den letzten Jahren stark verändert - sowohl privat als auch beruflich. Kosten und Nutzen werden immer stärker gegeneinander abgewogen – vor allem bei Veranstaltungen, die auch virtuell zugänglich sind.

Unter dem Motto „Redefining Event Attendance“ begeben sich das German Convention Bureau (GCB) und das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) daher gemeinsam mit ihren Forschungspartnern auf die Suche nach veränderten Mustern geschäftlicher Mobilität und des Besuchs von Vor-Ort-Veranstaltungen.

Networking und neue Ideen als wichtigste Faktoren

Die Ergebnisse der ersten beiden Befragungssprints zeigen klare Tendenzen auf: Networking und die Gewinnung neuer Ideen sind die zentralen Motivationsgründe, um künftig persönlich an Veranstaltungen teilzunehmen. Zudem wirkt sich die Selbstbestimmung deutlich aus. Das heißt: Personen, die selbst über ihre Teilnahme entscheiden, nehmen zu mehr als einem Drittel häufiger an Veranstaltungen teil als Personen, die fremdbestimmt reisen.

An der Spitze der Beweggründe für die Teilnahme steht der soziale Austausch: 91% der Befragten gaben an, Veranstaltungen zum Networking zu besuchen. 82% der Befragten sagen zudem, dass sie bei Vor-Ort-Veranstaltungen neue Ideen gewinnen und für 74% bildet die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen eine wichtige Abwechslung zum Büroalltag.

Authentische Erlebnisse an realen Orten

60% stimmen darüber hinaus der Aussage zu, dass die Auswirkungen auf den Klimawandel zukünftig bei Reiseaktivitäten mitberücksichtigt werden müssen. Daher ist auch nicht überraschend, dass Mehrtagesreisen laut der Befragungen langfristig rund 80% aller Veranstaltungsreisen ausmachen werden.

„In einer hoch digitalisierten Welt sehnen sich die Menschen nach authentischen Erlebnissen an realen Orten. Destinationen mit ihren Leistungs- und Erlebnisversprechen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie sind ein integraler Bestandteil zukunftsorientierter Veranstaltungen und können den Teilnehmern einen erheblichen Mehrwert bieten“, sagt Matthias Schultze, Managing Director des GCB.

Reisen und die Attraktivität der Arbeitgeber

Der Fokus des zweiten Befragungssprints umfasste die grundsätzliche Attraktivität von Reisen im beruflichen Kontext und deren Beitrag zu Personalgewinnung und -bindung. Es zeigt sich: Personen, die nach eigenen Angaben sehr gerne reisen, platzieren Geschäftsreisen als Faktor zur Attraktivität und der Bindung an ihren Arbeitgeber auf Rang 4 von 17 abgefragten Faktoren. 

„Betrachten wir die Potenziale zukünftiger Reise- und Veranstaltungsaktivitäten, so erkennen wir, dass besonders der Austausch mit interessanten Personen und ausgiebige Gelegenheiten zum Netzwerken auffällig wichtige Aspekte für attraktive Veranstaltungen sind“, resümiert Dr. Stefan Rief, Institutsdirektor am Fraunhofer IAO. Weitere Potenziale für zukünftige Reisen sehen die Befragten in einem unkomplizierten und überschaubaren Planungs- und Genehmigungsprozess. (red)





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