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Austria Center Vienna startet neuen Wissenschaftspodcast

Das Austria Center Vienna (ACV) und die Journalistin Mari Lang haben mit „Verstehe! Der Wissenschaftstalk aus dem Austria Center Vienna“ den europaweit ersten Wissenschaftspodcast direkt aus einem Kongresszentrum gestartet.

|  Die ORF-Journalistin Mari Lang gestaltet die neue Podcast-Serie des Austria Center Vienna (c) acv.at / Ludwig Schedl

Alle 14 Tage werden ab sofort neue Folgen veröffentlicht. Sie zeigen nicht nur, welche wissenschaftlichen Inhalte auf den Kongressen im Austria Center Vienna diskutiert werden, sondern auch deren konkrete Bedeutung für das Leben von Betroffenen und deren Lösungsansätze anhand persönlicher Geschichten.

„Im Sinne unseres öffentlichen Auftrages haben wir in den letzten sechs Jahren mehr als 70 wissenschaftliche Themen, die bei Kongressen im Austria Center Vienna diskutiert wurden, für die Öffentlichkeit verständlich aufbereitet“, erklärt ACV-Direktorin Susanne Baumann-Söllner.

Nun gehe das ACV einen Schritt weiter und gebe mit einer Podcast-Serie in unterhaltsamer und kompakter Form Einblick in die wissenschaftlichen Inhalte und zeigen in der „Kaffeepause“, mit wie viel Leidenschaft die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihren Job machen. „Damit wollen wir junge Menschen inspirieren und den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern“, so Baumann-Söllner.

ORF-Journalistin und Podcast-Expertin

Für das neue Projekt wurde die ORF-Journalistin und Podcast-Expertin Mari Lang ins Boot geholt, die als Moderatorin und Host der neuen Podcast-Serie fungiert. Sie trifft sich im ACV mit den namhaftesten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Landes, um über Themen zu sprechen, die viele Menschen in Österreich betreffen und bewegen und die hier regelmäßig bei internationalen Kongressen diskutiert werden.

„Der Wissenschaftstalk soll dabei unterstützen, die Welt besser zu verstehen und auch einen Beitrag leisten, um die derzeit zunehmende Wissenschaftsskepsis wieder zu verändern. Daher zielt der Podcast nicht nur darauf ab, mit dem Verstand zu verstehen, sondern auch mit Fach- und Lebensexpertise zu berühren“, erklärt Mari Lang das Konzept.

Zwei Blickwinkel auf unsere Psyche

Die Themen, die der neue Wissenschaftspodcast abdeckt, sind vielfältig. So wird in der ersten Folge besprochen, welche direkten Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Bevölkerung hat. In der Pilotfolge gibt Siegfried Kasper - Professor und emeritierter Ordinarius an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der MedUni Wien – einen Einblick in unsere aktuelle Gefühlswelt.

Er hinterfragt, ob uns die Corona-Pandemie wirklich depressiv macht, und erklärt, was der Unterschied zwischen einer depressiven Verstimmung und Depression. In der ersten Betroffenen-Folge schildert dann der österreichische Journalist und Kabarettist Guido Tartarotti, wie er mit seinen Depressionen umgehen und leben gelernt hat.

Kräftiges Lebenszeichen für die Branche

Der Podcast zeigt zusätzlich Themen von morgen auf - zum Beispiel, ob es vielleicht bald möglich sein wird, im Schlaf abzunehmen, oder wie sinnvoll es ist, Haut im Labor herzustellen. Diese Vielfalt sollen den neuen Podcast zum Spiegelbild der großen Kongresse machen, die dieses Jahr wieder in das Austria Center Vienna zurückkehren.

„Damit betonen wir die Relevanz der Wissenschaft für unser aller Leben, stärken den Forschungsstandort Österreich und setzen gleichzeitig auch ein kräftiges Lebenszeichen der Veranstaltungsbranche“, betont Baumann-Söllner. Der neue Podcast ist auf www.acv.at/podcast sowie in den gängigen Podcast-Kanälen von Apple, Deezer, Google und Spotify zu hören. (red)





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