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Austrian Airlines startet Gesichtserkennung am Flughafen Wien

Ab sofort können Mitglieder von Miles & More am Flughafen Wien auf allen Flügen von Austrian Airlines, Lufthansa und Swiss per biometrischer Gesichtserkennung ins Flugzeug einsteigen und müssen somit beim Boarding keine Bordkarte mehr vorweisen.

|  Biometrische Gesichtserkennung (c) Star Alliance

Das neue Service-Angebot steht exklusiv den Mitgliedern des Vielfliegerprogramms zur Verfügung, wenn sie sich zuvor einmalig in der Miles & More App registrieren und der Teilnahme an Biometrics zustimmen. Zusatzkosten für die Passagiere sind damit nicht verbunden.

Mit der biometrischen Gesichtsfelderkennung soll Vielfliegern das Reiseerlebnis noch bequemer gemacht werden - und in Zeiten von erhöhten Hygiene-Standards sei diese Technologie auch "ein wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz", betont Austrian Airlines.

FFP2-Maske muss nicht abgenommen werden

Die Reisenden können dabei ihre FFP2-Maske, die sie im Terminal tragen müssen, auch während der biometrischen Überprüfung aufbehalten - die Identifikation der Passagiere wird dadurch nicht beeinträchtigt. Für die Durchführung wurde am Flughafen Wien eine spezielle Infrastruktur im Terminal 3 eingerichtet. 

„Die Optimierung der Reiseprozesse hat für uns höchste Priorität. Mit der Biometrie-Technologie bieten wir unseren Vielfliegern mehr Komfort und eine kontaktlose Passenger-Journey. Einmalig registriert, kann das kostenlose Angebot für Austrian, Lufthansa und Swiss-Flüge auf den Flughäfen München, Frankfurt und auch Wien genutzt werden“, erklärt Vertriebsvorstand Michael Trestl.

"Reisen per Blick": So funktioniert die Technologie

Die bei Star Alliance Biometrics verwendete Lösung zur Identifizierung basiert auf der Gesichtserkennungstechnologie NEC I:Delight der japanischen NEC Corporation und steht Miles & More Teilnehmern, die der Verwendung ihrer biometrischen Daten zugestimmt haben, kostenlos zur Verfügung.

Die einmalige Anmeldung in der Miles & More App ist ab sofort in nur wenigen Schritten möglich. Dabei werden die Teilnehmer gebeten, ein Foto von sich zu machen, ihre Identität mit ihrem Reisepass zu bestätigen und die Fluggesellschaften und Flughäfen auszuwählen, bei denen sie den Service nutzen möchten.

Die Speicherung persönlicher Daten wird laut Austrian Airlines "auf ein notwendiges Minimum begrenzt". So werden beispielsweise keine Kundennamen gespeichert. Die einmalige Registrierung muss 24 Stunden vor dem Abflug abgeschlossen sein. (apa/red) 





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