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Austrian: Erster positives Quartalsergebnis seit Pandemie-Beginn

Wie die Muttergesellschaft Lufthansa hat auch Austrian Airlines im dritten Quartal erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie operativ schwarze Zahlen geschrieben. Die kollektiven Anstrengungen machen sich bezahlt.

|  Boeing 767 (c) Austrian Airlines

Ausgestanden ist die Krise noch nicht, aber die Zeichen weisen in die richtige Richtung: Das dritte Quartal 2021 konnte Austrian Airlines mit einem operativen Plus (adjusted EBIT) von 2 Millionen Euro abschließen. Kumuliert beträgt das Minus in den ersten drei Quartalen aber immer noch 199 Millionen Euro.

Der Umsatz im dritten Quartal lag mit 304 Millionen Euro um 227% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs (93 Millionen Euro). Das bereinigte EBIT in der Höhe von 2 Millionen Euro steht einem Verlust von 106 Millionen Euro im dritten Quartal 2020 gegenüber.

Umsatz bei Hälfte des Vorjahres

Das Hochfahren des Angebots im Sommer und Herbst brachte einen Anstieg von 51% bei den Gesamtaufwendungen im dritten Quartal, die bei 314 Millionen Euro lagen. Sowohl Umsatz als auch Aufwendungen lagen bei etwa der Hälfte des Vorkrisenniveaus.

Im dritten Quartal des Jahres beförderte Austrian Airlines 2,3 Millionen Passagiere - ein Plus von 206,5% zum Vorjahr. Das erhöhte Angebot spiegelt sich auch in den angebotenen Sitzkilometern (ASK) wider: 4,5 Milliarden entsprechen 53,9% des Vorkrisenniveaus.

„Die hohe Flexibilität des Austrian-Teams, das disziplinierte Kostenmanagement und deutlich anziehende Buchungseingänge werden erstmals in unseren Ergebnissen sichtbar. Die positiven Zahlen geben uns Rückenwind für die traditionell harten Wintermonate und lassen uns optimistisch in das kommende Jahr blicken“, erklärt CEO Alexis von Hoensbroech.

Gute Nachfrage im Herbst

In den Sommer- und Herbstferien konnte eine gute Nachfrage verzeichnet werden. Im Hochsommer stockte die AUA das Angebot um 10% gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 auf - zum Beispiel nach Palma de Mallorca, auf die griechischen Inseln und nach Italien.

„Die Lust nach Sonne und Meer war so groß, dass wir eine Vielzahl von Aufstockungen im Flugplan umsetzen konnten. Das macht deutlich: Unser Angebot stimmt. Die Menschen fliegen wieder - es ist sehr erfreulich eine Belebung bei Privat- und Geschäftsreisen zu sehen“, zeigt sich Vertriebsvorstand Michael Trestl zufrieden. (red) 





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