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Umfrage: Persönliche Meetings bringen deutlich mehr Umsatz

Die letzten eineinhalb Jahre waren von Videokonferenzen und Telefonaten geprägt. Face-to-Face-Meetings konnten dadurch aber nicht ersetzt werden, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Accor unter 2.000 Geschäftsreisenden vermuten lässt.

|  Foto: Astock Productions / www.shutterstock.com

Laut der Studie gehen die Geschäftsreisenden im Schnitt von einem Umsatzplus von 25% durch persönliche Gespräche aus. Gleichzeitig schätzen sie, dass die direkte Interaktion zu durchschnittlich 23% mehr Geschäftsabschlüssen führt. Oder anders formuliert: Ein einziges persönliches Treffen hat die Strahlkraft von drei virtuellen Meetings.

Als Grund dafür nennen 30% der Befragten, dass sich die Körpersprache und nonverbale Signale bei virtuellen Meetings nur schwer deuten ließen. Auch der Small Talk und der Aufbau einer persönlichen Beziehung seien ohne Face-to-Face-Kontakt schwieriger, meinen 22% der Geschäftsreisenden.

Ein Fünftel empfindet wiederum die Konversation über Telefon und Bildschirm zu formell. Dazu kam in den letzten eineinhalb Jahren noch die fehlende Möglichkeit, sich mit Kunden und Geschäftspartnern außerhalb des Büros zum Lunch oder Abendessen zu treffen, was 18% als hinderlich für den Geschäftserfolg bezeichnen.

Vier Meeting-Trends für 2021

Mit den Erfahrungen der vergangenen Monate sieht Sophie Hulgard, Senior Vice President of Sales bei Accor Northern Europe - vier Meeting-Trends für 2021 und darüber hinaus:

  • Hybride Meetings: Die Kombination von virtueller und persönlicher Teilnahme über mehrere Standorte hinweg bleibt im Trend. Accor hat daher Anfang dieses Jahres das hybride Meeting-Konzept "All Connect" eingeführt, das auf Microsoft Teams basiert und Konnektivität im Raum und am Bildschirm ermöglicht.
  • Abschluss-Meetings: Physische Meetings werden in der zweiten Hälfte 2021 stark zunehmen, nachdem bereits digital die Grundlagen für einen erfolgreichen Geschäftsabschluss gelegt wurden.
  • Kultur-Meetings: Der Begriff „Culture Meetings“ wird in den normalen Geschäftsalltag übergehen. Denn nach so langer Zeit mit kaum sozialen Kontakten bei der Arbeit müssen Teamspirit und -kultur wieder aufgebaut werden.
  • Meetings für Führungskräfte: Meetings in kleiner Runde werden kurzfristig große Bedeutung haben – Vorstände und Führungsteams treffen sich oft nach langer Zeit zum ersten Mal wieder physisch. Das Bedürfnis, sich zu vernetzen und persönlich zu treffen, wird stärker sein als vor der Pandemie. (red)




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