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Stadt Wien: Neue Förderungen für Kongresse und Meetings

Um den Neustart der Kongress- und Tagungsindustrie zu beschleunigen, stellt die Stadt Wien mit dem Vienna Meeting Fund bis Ende 2023 eine zusätzliche Förderung in der Höhe von vier Millionen Euro zur Verfügung.

|  Christian Woronka (Leiter des Vienna Convention Bureau), Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke und Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner (c) PID / David Bohmann

Das erste Mal in der Geschichte Wiens werden dabei nicht nur Kongresse, sondern auch Firmentagungen gefördert. Zudem ist der "Vienna Meeting Fund" das erste breit angelegte Restart-Programm, das hybride Formen in einem eigenen Fördermodul berücksichtigt und sich nicht nur an nationale, sondern auch an internationale Veranstalter richtet.

„Die Förderung steht bewusst im Sinne einer Stärkung der Headquarter- und Standortfunktion Wiens auch großen, in Wien ansässigen internationalen Unternehmen und Organisationen offen. Sie soll als Motivation dienen, globale Meetings wieder physisch hier in Wien abzuhalten und zugleich der Rolle als Stadt der Begegnung neues Leben einhauchen“, erklärt Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.

Kongresse und Corporate Events

Der "Vienna Meeting Fund" wird vom Vienna Convention Bureau abgewickelt und ist für Veranstaltungen verfügbar, die zwischen 1. Mai 2021 und 31. Dezember 2023 in Wien stattfinden. Dazu gehören Kongresse und Corporate Meetings - also Firmenveranstaltungen und Firmentagungen.

Gefördert werden dabei konkret jene Kosten, die im Rahmen der Durchführung anfallen - zum Beispiel den Aufwand für die Location oder Dienstleister wie Technikfirmen oder Caterer. Reine Abendveranstaltungen, Ausstellungen, Messen und Kultur- bzw. Sportveranstaltungen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Genaue Regeln für die Förderung

Das Programm umfasst drei Module. Um eine Förderung nach dem Modul 1 beantragen zu können, muss die Veranstaltung in einer Wiener Location bzw. einem Hotel gegen Bezahlung stattfinden, mindestens 50 vor Ort anwesende Teilnehmer umfasst und eine Mindestdauer von vier Stunden aufweisen.

Bringt der Kongress oder die Firmenveranstaltung zudem Nächtigungen, kann auch das Fördermodul 2 beantragt werden. Dabei muss die Anzahl der Nächtigungen, die in Wiener Beherbergungsbetrieben generiert werden, im Jahr 2021 mindestens 10%, im Jahr 2022 mindestens 30% und im Jahr 2023 mindestens 50% der Teilnehmerzahl vor Ort betragen.

Maximal 60.000 Euro pro Event

Findet die Veranstaltung zugleich durchgängig in hybrider Form statt und entstehen hierfür nachweislich Kosten, ist außerdem die Voraussetzung für das Fördermodul 3 erfüllt. Damit reagiert die Stadt Wien auf die erhöhten Kosten, die zwangsläufig durch die aufwändigere Durchführung eines Meetings auf virtueller und physischer Ebene entstehen.

Die maximalen Förderbeträge je Modul richten sich nach der Anzahl der Teilnehmer und entsprechen den tatsächlich bezahlten Kosten bzw. maximal 60.000 Euro pro Veranstaltung bei Erfüllung der Voraussetzungen aller drei Fördermodule. Um diese Summe zu erhalten, muss die Veranstaltung mindestens 3.000 Teilnehmer vor Ort zählen. Im Jahr 2021 müssten somit zumindest 300, im Jahr 2022 mindestens 900 und im Jahr 2023 mindestens 1.500 Nächtigungen generiert werden.

Einreichung ab sofort online möglich

Sowohl nationale als auch internationale Veranstalter können Förderungen im Rahmen des "Vienna Meeting Fund" beantragen. Voraussetzung ist, dass sie ein Meeting in Wien planen und durchführen (lassen) und für diese Veranstaltung auch das wirtschaftliche Risiko und damit sämtliche Kosten tragen.

Auch Agenturen sind antragsberechtigt, wenn sie selbst als Veranstalter auftreten oder die Förderung für einen Veranstalter abwickeln. Anträge können ab sofort online auf der Website des Vienna Convention Bureau eingereicht werden. Hier sind auch sämtliche Informationen und die vollständige Förderrichtlinie zu finden. Nach formaler Prüfung aller Unterlagen gilt das Prinzip „first-come, first-served“. (red)





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