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Etihad und Emirates testen den neuen IATA-Gesundheitspass

Als erste Fluggesellschaften weltweit führen Etihad und Emirates einen neuen Gesundheitspass des Airlineverbands IATA für ihre Passagiere ein. Der Startschuss erfolgt noch im ersten Quartal 2021.

|  Boeing 777-200LR (c) Emirates

Ziel des Pilotprojekts ist es, die notwendigen Informationen zu Passagieren, Impfnachweisen, Tests und Einreisebestimmungen in einer App zu sammeln. Damit soll der "IATA Travel Pass" die Flugreisen unter den Bedingungen der Corona-Pandemie erleichtern und Quarantänen möglichst vermeiden.

Die Daten sollen dabei unter der Kontrolle der Passagiere bleiben, versichert der Verband. Die IATA hat die App entwickeln lassen und bereits mit Piloten der British-Airways-Mutter IAG getestet. Auch die Lufthansa ist an dem Projekt beteiligt, prüft bisher aber noch die Einführung für bestimmte Passagiergruppen.

Parallel gibt es ein zweites App-Konzept namens "CommonPass", an dem Lufthansa ebenfalls mitarbeitet und das möglicherweise in die gesamte Reisekette einschließlich der Unterkünfte integriert werden kann.

Etihad will im ersten Quartal dieses Jahres den IATA-Pass zunächst auf ausgewählten Flügen von Abu Dhabi anbieten. Die Passagiere von Emirates können ihre Corona-Testergebnisse ab April vor dem Abflug in Dubai über die App vorlegen. Grundsätzlich will IATA die Technologie sämtlichen Fluggesellschaften zur Verfügung stellen. (apa/red) 





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