Skip to Content
Menü

Erfolgreicher Startschuss für „Sicheres Tagen“ in Innsbruck

Das „Innsbrucker Forum für Intensivmedizin und Pflege“ (IFIMP) im Congress Innsbruck hat gezeigt, wie ein Kongress in Zeiten der Pandemie sicher und erfolgreich durchgeführt werden kann: Zwei Tage lang thematisierten rund 150 Ärzte, Pflegekräfte und Gesundheitsexperten aus ganz Österreich in Workshops und Vorträgen klinisch relevante Themenkomplexe.

|  CMI-Direktor Christian Mayerhofer und IFIMP-Organisator Dr. Mathias Ströhle (c) CMI

|  IFIMP 2020 im Saal Innsbruck (c) CMI

Mit ausreichend Abstand, Mund- und Nasenschutz während der gesamten Veranstaltung, Händedesinfektionsspendern an neuralgischen Punkten, regelmäßigen Flächendesinfektionen, Hinweisschildern und dem richtigen Verhalten untereinander, begegnete der Veranstalter dabei zusammen mit der Congress Messe Innsbruck (CMI) der Corona-Pandemie.

„Wir haben uns im Vorfeld des Kongresses mit den Behörden ausgetauscht, um sicher zu stellen, dass alle erforderlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 berücksichtigt werden. So kam es im Laufe der Planungsphase zu einigen Anpassungen“, schildert Oberarzt Mathias Ströhle als Vertreter des Veranstalters.

Von exakten Abständen bis Contact-Tracing

Der passionierte Eventplaner kommt in seinem beruflichen Alltag als Oberarzt an der Universitätsklinik Innsbruck für Intensivmedizin selbst mit Corona-Patienten in Berührung und weiß, worauf es bei der Bekämpfung der Pandemie ankommt: „Disziplin.“

Sie sei vor allem bei Veranstaltungen gefragt, betont Ströhle: „Um den Kongress durchführen zu können, müssen wir Sitzplatzanordnungen exakt mit den richtigen Abständen einhalten, dürfen die festgelegten Kapazitäten je Vortragssaal nicht überschreiten und müssen das sogenannte Contact-Tracing sicherstellen.“

Der Zusatzaufwand ist gerechtfertigt“

Das Organisationsteam muss der Behörde zu jedem Zeitpunkt der Veranstaltung mitteilen können, wer an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit in welcher Räumlichkeit anwesend war. Ein Aufwand, der einige Veranstalter noch abschreckt – zu Unrecht, wie der Innsbrucker Mediziner meint.

„Die Corona-Pandemie könnte unser tägliches Zusammenleben noch länger begleiten. Kongresse und Tagungen sind für die Wissenschaft und Forschung unabdingbar - und so macht es durchaus Sinn, sich frühzeitig mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Der Zusatzaufwand ist gerechtfertigt“, so Ströhle.

Beratung als Schlüssel zum Erfolg

Thomas Fasching von der Firma FT-Medizintechnik stellte im Rahmen der IFIMP seine Produkte aus und rät ebenfalls zur professionellen Vorbereitung: „Veranstalter oder Aussteller sollen ruhig mutig sein und sich nicht schrecken. Das Wichtigste ist, sich im Vorfeld fachmännisch beraten zu lassen.“

Dass die Kongress- und Tagungsbranche in Innsbruck langsam wieder Fahrt aufnimmt, bestätigt CMI-Geschäftsführer Christian Mayerhofer: „Als Leitbetrieb unter den Tiroler Veranstaltungshäusern haben wir uns in den letzten Monaten in enger Abstimmung mit den Behörden und Experten intensiv mit den rechtlichen Rahmenbedingungen, Hygienemaßnahmen und Präventionskonzepten beschäftigt.“

Der Lohn dieser Arbeit: Mit dem Kongress für Kinder- und Jugendheilkunde, der Tagung der Ständigen Kommission Pädiatrie der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) oder der Tagung der Volkswagen AG stehen bereits die nächsten Kongresse und Tagungen in den Startlöchern. (red)





Weitere Artikel zu diesem Thema

Meetings mit Abstand: Lindner Hotels bieten sieben Tage Stornofrist
mice


Austria Center Vienna mit starkem Veranstaltungsjahr 2019
mice


Innsbruck sichert sich den Weltleitkongress für Holzbau
mice