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Austrian streicht im März und April 40 Prozent der Italien-Flüge

Austrian Airlines verzeichnet derzeit als Folge des Coronavirus eine stark verringerte Nachfrage innerhalb Europas - und da vor allem nach Italien. Aus diesem Grund werden im März und April gleich 40% des Angebots nach Italien gestrichen.

|  Foto: Austrian Airlines / Michele Pauty

Die Maßnahme umfasst Frequenzreduktionen auf den Strecken von Wien nach Mailand, Venedig, Bologna, Florenz, Rom und Neapel. Darüber hinaus wurde entschieden, dass die Flüge nach Peking und Shanghai bis inklusive 24. April 2020 ausgesetzt werden. Teheran wird bis zum 30. April 2020 nicht angeflogen.

„Weltweit stornieren Unternehmen ihre Reisen, belegen ihre Mitarbeiter mit Reiseverboten oder verordnen Kurzarbeit. Wir müssen auf den Nachfragerückgang mit Streckenausdünnungen reagieren und können zu diesem Zeitpunkt weitere Maßnahmen nicht ausschließen“, erklärt CCO Andreas Otto. Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, können kostenfrei umbuchen oder erhalten auf Wunsch eine Erstattung.

Lufthansa reduziert Europa-Flüge um bis zu 25 Prozent

Auch Lufthansa und SWISS setzen ihre Flüge nach China bis 24. April und in den Iran bis 30. April aus. Zudem werden die Frequenzen auf den Routen nach Hongkong und Seoul reduziert. Insgesamt wird sich die Zahl der stillgelegten Langstreckenjets bei der Lufthansa Group von derzeit 13 auf bis zu 23 Flugzeuge erhöhen. Das entspricht mehr als 10% der Flotte.

Darüber hinaus kürzt Lufthansa im März und April ihr Flugprogramm innerhalb Europas um bis zu 25% - vor allem nach Italien, aber auch innerhalb Deutschlands, weil derzeit viele Unternehmen auf Geschäftsreisen verzichten. Betroffen sind Frequenzen von Frankfurt nach Berlin, München, Hamburg und Paderborn sowie von München nach Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Bremen und Hannover. (red)





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