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BTU prüft alle Flüge kostenfrei auf mögliche Entschädigungen

Als einziges Geschäftsreisebüro in Österreich überprüft BTU Business Travel Unlimited täglich alle im GDS gebuchten Abflüge der Kunden auf ihre Regularität. Der kostenfreie Service basiert auf einer Kooperation mit dem Fluggastrechteportal FairPlane.

|  Christiane Tondolo ist geschäftsführende Gesellschafterin von BTU Business Travel Unlimited (c) BTU

„Unglaubliche 3,8 Milliarden Euro stehen den EU-Passagieren jährlich an Entschädigung aufgrund von Flugverspätungen und Flugausfällen zu - davon allein 720 Millionen Euro in Deutschland und rund 70 Millionen Euro in Österreich“, weiß Christiane Tondolo, geschäftsführende Gesellschafterin der BTU Business Travel Unlimited.

Die Fluggastrechteverordnung (EG) Nr. 261/2004 regelt die Rechte der Passagiere in der EU im Falle von Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen. Dabei ist genau festgelegt, welche Unterstützungsleistungen und Entschädigungsleistungen die Fluggesellschaften gegenüber ihren Fluggästen zu erbringen haben.

Nur 10 Prozent fordern Entschädigung

Aktuelle Daten des Europäischen Rechnungshofes zeigen jedoch, dass 70% der Fluggäste ihre Rechte nicht kennen. Nur 10% fordern eine Entschädigung und nur 5% der anspruchsberechtigten Passagiere erhalten sie auch. „Diese Zahlen waren für uns Grund genug, mit FairPlane - einem der führenden Fluggastrechteportale - in Kooperation zu gehen, um unsere Kunden dabei einfach und unkompliziert zu unterstützen“, so Tondolo.

BTU Business Travel Unlimited überprüft nun automatisiert täglich alle im GDS gebuchten Abflüge, die über BTU, DIE REISEREI und HBT Herburger Business Travel gebucht wurden. Kommt es zu einer Flugverspätung von mehr als drei Stunden oder einer Flugannullierung, erhalten die betroffenen Passagiere automatisch innerhalb von 48 Stunden eine E-Mail-Benachrichtigung zum möglichen Entschädigungsbetrag.

Ein Klick führt zu FairPlane

„Um diesen geltend zu machen, müssen unsere Kunden nur auf den im E-Mail enthaltenen Link klicken. Es folgt eine direkte Weiterleitung auf die Seite von FairPlane, wo sie ein Formular mit den geforderten Angaben zur Reise ausfüllen können. Alles weitere wird dann von den auf Reiserecht spezialisierten Vertragsanwälten von FairPlane übernommen“, erklärt Christiane Tondolo.

Die Höhe der Entschädigungszahlung ist von der Flugstrecke abhängig: 250 Euro bis zu 1.500 km, 400 Euro bis zu 3.500 km und 600 Euro ab 3.500 km. Die betroffenen Passagiere tragen dabei kein Prozessrisiko - nur bei erfolgreicher Durchsetzung zieht FairPlane eine Erfolgsprovision von der Entschädigung ab. Nähere Informationen sind auf www.btu.at/Business-Travel/Travelservices/fairplane zu finden.

Entschädigung auch bei Gepäck

Darüber hinaus wird BTU künftig den Kundenservice noch um Unterstützung bei Beschädigung, Verspätung oder Verlust eingecheckter Gepäckstücke erweitern. Bei einer um mehr als drei Stunden verspäteten Auslieferung des aufgegebenen Gepäcks steht laut Montrealer Übereinkommen eine Entschädigung zu. Diese kann je nach Dauer der Verspätung bis zu 1.333 Euro pro Person betragen. (red)





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