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München am teuersten: Hotelpreise in Deutschland legen zu

Die Hotelpreise in Deutschland sind im zweiten Quartal 2019 um 2% auf durchschnittlich 93 Euro gestiegen - verglichen mit dem selben Zeitraum des Vorjahres. Das ergab die vierteljährliche Preisanalyse von HRS.

Die Top 3 und das Schlusslicht blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. München machte aber den größten preislichen Sprung (+6%) und verteidigte mit durchschnittlich 122 Euro die Pole-Position als teuerste Stadt Deutschlands. Danach folgten Hamburg mit 112 Euro (+2%) und Stuttgart mit 109 Euro (+2%).

Einen eindeutigen Anstieg verzeichnete auch Berlin: Die Preise erhöhten sich insgesamt um 5%, was sich in einer Übernachtungsrate von 102 Euro niederschlug. In Hannover fielen die Preise hingegen um 5%. Trotzdem bildet die Stadt mit 98 Euro nicht das Schlusslicht. Diese Rolle übernahm wie im Vorjahr Dresden mit 86 Euro (+2%).

Europa: Athen zeigt deutlichsten Preissprung

Die drei teuersten Städte in Europa liefern sich jedes Jahr ein spannendes Rennen. Diesmal liegt Zürich mit 190 Euro (+8%) knapp vor London mit 188 Euro (+5%) und Amsterdam mit 174 Euro (-2%). Das größte preisliche Wachstum verbuchte Athen mit 19% auf 136 Euro.

Istanbul behauptete wie im Vorjahr die Position als günstigste Übernachtungsstadt Europas: Mit nunmehr 72 Euro gingen die Preise neuerlich um 3% zurück. Den größten Preissturz verzeichnete aber Moskau mit 27%. Hier kostete eine Übernachtung 94 Euro.

Die teuersten Städte der Welt liegen in den USA

Die beiden Städte mit den höchsten Übernachtungspreisen weltweit liegen in den USA: New York City mit 267 Euro (+6%) und Washington D.C. mit 246 Euro (+12%). Nummer 3 ist Tokio, wo die Gäste um durchschneittlich 181 Euro (+7%) übernachteten.

Mit 23% stiegen die Hotelpreise in Bangkok am signifikantesten auf nunmehr 95 Euro an. Günstigste Stadt weltweit war wie im vergangenen Jahr Kuala Lumpur: Hier zahlten die Gäste nur 60 Euro (+3%). Den deutlichsten Preissturz verzeichnete Toronto mit 12%. Eine Übernachtung kostete hier aber trotzdem noch 175 Euro. (red)





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