25 Februar 2019, 10:01   
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Laudamotion führt strengere Regeln für das Handgepäck ein

Laudamotion hat die Handgepäcksregelungen ihres Mutterkonzerns Ryanair übernommen: Ab 31. März dürfen Passagiere ohne Priority Boarding nur noch ein kleines, persönliches Gepäckstück (max. 40x20x25cm), das unter den Sitz passt, mit an Bord nehmen.
Foto: Laudamotion

Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber erklärte gegenüber "AviationNetOnline", dass man durch die Angleichung an die Bestimmungen von Ryanair den Boarding-Vorgang beschleunigen wolle. "Bei bestehenden Buchungen erhalten alle ein 10-Kilogramm-Aufgabegepäckstück kostenfrei hinzugefügt, sodass niemand, der bereits für den Sommerflugplan ein Ticket gekauft hat, schlechter gestellt wird", so Gruber.

Sollte ein zweites Gepäckstück mitgebracht werden oder das persönliche Gepäckstück zu groß sein, falle eine Gebühr von 25 Euro an. Die normalen Rollkoffer kosten damit extra. Die neue Regelung gilt für alle Flüge, die ab 21. Februar 2019 gebucht werden und ab Beginn des Sommerflugplans abheben.

Das italienische Kartellamt hat indes die Billigflieger Ryanair und Wizz Air genau wegen dieser Gepäckregeln mit Strafen belegt. Ryanair müsse 3 Millionen Euro bezahlen, während sich die Strafzahlung für die ungarische Gesellschaft Wizz Air auf eine Million Euro belaufe, teilte die Behörde mit. Die beiden Billigflieger waren der Aufforderung der nationalen Wettbewerbsbehörde nicht nachgekommen, ihr neues Preismodell für das Handgepäck zu stoppen. (apa/red)


tagslaudamotion, handgepäck, regelung, bestimmungen, ryanair, wizz air, strafe


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Autor:


Chefredakteur / tma

Wolfgang Tropf ist freier Journalist und schreibt seit mehr als 20 Jahren über Reise- und Touristik-Themen. Für den Profi Reisen Verlag betreut er das Magazin tma und tma online.




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