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EU-Rechnungshof: Passagierrechte in der EU sind zu kompliziert

Bei Verspätungen von Reisen sollten die Passagiere nach Ansicht der EU-Rechnungsprüfer künftig automatisch entschädigt werden. Der EU-Rechtsrahmen für Reisen mit Bahn, Bus, Flugzeug oder Schiff sei im weltweiten Vergleich zwar einmalig, es fehle jedoch an Transparenz und Informationen.

Foto: istockphoto
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Den Rechnungsprüfern zufolge sind sich die Passagiere häufig nicht über ihre Rechte bewusst oder hätten Probleme, sie durchzusetzen. Die Verfahren seien nicht transparent, die Passagiere ein und derselben Reise würden mitunter unterschiedlich behandelt und die Durchsetzung der Rechte variiere je nach Verkehrsmittel und EU-Land.

"Um dem Interesse der Passagiere bestmöglich zu dienen, muss das System verständlicher, nutzerfreundlicher und effektiver werden", sagt George Pufan vom EU-Rechnungshof. Dazu gehöre auch, dass die Beförderer innerhalb von 48 Stunden Gründe für Verspätungen nennen und in bestimmten Fällen automatisch für Verzögerungen entschädigen sollten. Zudem sollten nationale Stellen zur Durchsetzung gestärkt werden. (apa/red)





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