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Laudamotion: 150 Millionen Euro Verlust im ersten Halbjahr

Laudamotion flog im ersten Halbjahr bereits 150 Millionen Euro Verlust ein. Ryanair-Chef Michael O'Leary sieht darin die Bestätigung, dass die Low-Cost-Airline ohne Ryanairs Hilfe wohl gescheitert wäre.

Noch Ende August rechnete Laudamotion, dass der Verlust im gesamten ersten Jahr 150 Millionen Euro betragen würde. Nun ist diese Schwelle offenbar schon zur Halbzeit - nach der eigentlich auslastungsstarken Hauptreisezeit im Sommer erreicht.

"Allein daran, dass Lauda Motion im ersten halben Jahr 150 Millionen Euro Verlust gemacht hat, sieht man ja, wie wichtig die Hilfestellung war", sagte O'Leary in einem Interview mit dem Branchendienst airliners.de.

Vollständiger Verkauf innerhalb der nächsten drei Jahre?

Für den Ryanair-Chef ist Laudamotion "der Start einer Expansion - getrieben durch den Fakt, dass Laudamotion Hilfe brauchte". Laudamotion könnte mittelfristig sogar ganz an Ryanair gehen.

Laut O'Leary sei ein vollständiger Verkauf bereits innerhalb der nächsten drei Jahre möglich. Im September hatte Ryanair einen zusätzlichen Geschäftsführer, den Iren Colin Casey, bei Laudamotion eingesetzt. (red)





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