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DRV kritisiert Lufthansa: „Diskriminierung des Fremdvertriebs“

Mit heftiger Kritik reagiert der Vertrieb im Deutschen Reiseverband (DRV) auf die Ankündigung von Lufthansa, ab 9. Oktober die günstigen Light-Tarife ausschließlich im Direktvertrieb – also über Direct Connect oder die unternehmenseigene Website – anzubieten.

Betroffen von der Maßnahme sind die Basistarife Economy Light und Business Saver. Beide werden häufig von Geschäftsreisenden genutzt, wenn sie lediglich einen oder zwei Tage unterwegs sind und daher nur mit Handgepäck fliegen. Sie müssen nun die Preise im GDS und im Direktvertrieb der Lufthansa vergleichen.

„Damit schränkt Lufthansa erneut die Tariftransparenz ein und wirft zum wiederholten Mal Knüppel zwischen die Beine der Reisebüros“, zeigt sich Ralf Hieke, Vizepräsident für die mittelständischen Reisemittler im DRV, verärgert: „Den Preis zahlt am Ende der Kunde.“

Otto Schweisgut, Vorsitzender des DRV-Ausschusses Flug, sieht das ähnlich: „Wenn der günstigste Tarif von Lufthansa nicht mehr über GDS buchbar ist, schwindet die Markttransparenz weiter. Das ist eine klare Diskriminierung des Fremdvertriebs, die insbesondere Privatreisende aber auch Geschäftsreisende trifft“. (red)





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