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Berlin-München: Easyjet startet mit ersten innerdeutschen Flügen

Im Zuge der Übernahme von Teilen der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin ist der britische Billigflieger Easyjet am Freitag erstmals vom Flughafen Berlin-Tegel nach München gestartet. Es war zugleich der erste innerdeutsche Flug der Airline.

Die Easyjet-Maschinen hoben bislang ausnahmslos von Schönefeld ab. Nun wird die Fluggesellschaft von Tegel aus Flüge in vier deutsche Städte anbieten - München, Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart. Bis zu acht Mal täglich will Easyjet diese Strecken bedienen, Ende März sollen weitere Verbindungen hinzukommen. Insgesamt 19 Strecken gab Easyjet ab Tegel im Zuge der Air-Berlin-Übernahme bekannt - darunter neben den deutschen Flughäfen auch Ziele wie Wien, Zürich und Mallorca.

Die Fluglinie hatte sich Ende Oktober mit Air Berlin auf die Übernahme von 25 geleasten Flugzeugen sowie der Start- und Landerechte für Tegel geeinigt. Dafür will das britische Unternehmen 40 Millionen Euro zahlen. Die EU-Kommission genehmigte diese Pläne bereits Mitte Dezember. Im gesamten Jahr 2017 vermeldete der Billigflieger mit 81,6 Mio. beförderten Passagieren einen neuen Rekord. Der Anstieg der Passagierzahlen betrug damit 9,6%, wie das Unternehmen mitteilte. Für 2018 strebt Easyjet das Ziel von 90 Millionen Passagieren an. (apa/red) 





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