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NIKI: Geschäftsführer Oliver Lackmann verlässt die Airline

Der Geschäftsführer von NIKI, Oliver Lackmann, verlässt die insolvente Air-Berlin-Tochter im Februar. Diese Entscheidung liegt bereits einige Monate zurück und hat nichts mit dem Insolvenzantrag von NIKI zu tun, erklärte er in einem Schreiben an die Mitarbeiter.

"Allerdings ist es ohnehin durchaus üblich, dass bei einem Eigentümerwechsel auch eine neue Geschäftsführung ins Amt kommt. Insofern kommt mein Abschied durchaus zur richtigen Zeit, um den Neustart von NIKI unter einer neuen Führung zu vollziehen", schrieb Lackmann weiter und versicherte zugleich, dass er bis dahin mit dem Insolvenzverwalter Flöther an einem "möglichst reibungslosen Übergang von NIKI zu Vueling" arbeiten werde."

Austrian Aviation Net schreibt in diesem Zusammenhang von "unbestätigten Gerüchten", wonach Lackmann zum deutschen Ferienflieger Tuifly wechseln soll. Tuifly erklärte, sich zu Spekulationen über Personalia grundsätzlich nicht zu äußern. Unterdessen wurde bekannt, dass Vueling-Chef Javier Sanchez-Prieto am Montag in Wien war und bei einer Mitarbeiterveranstaltung sprach.

Demnach sei es nicht ausgeschlossen, dass Vueling den Markennamen NIKI beibehält. Die finale Marketingentscheidung stehe aber noch aus, hieß es von Teilnehmern der Veranstaltung zur APA. Im Februar solle jedenfalls der Ticketverkauf starten, der Erstflug unter dem neuen Eigentümer ist dann für Ende März geplant - sofern durch die aktuellen juristischen Unsicherheiten nichts mehr dazwischen kommt. (apa/red)





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