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Wie der Tourismus die Tagungsbranche inspirieren kann

Wie die Stärken des Urlaubslandes auf die Tagungsbranche übertragen werden können, erkundeten rund 140 Wirtschaftsvertreter und Touristiker beim 7. Vorarlberger Convention Forum im Festspielhaus Bregenz.

„Wir wollen herausfinden, wie die erfolgreiche Strategie des Freizeittourismus im MICE-Bereich greifen kann, um das Land auch als Kongressdestination noch stärker zu positionieren“, erläuterte Urs Treuthardt, Geschäftsführer von Convention Partner Vorarlberg zum Beginn der Veranstaltung. Als Impulsgeber lud er das von Vorarlberg Tourismus koordinierte Netzwerk „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ ein.

In diesem Programm engagieren sich Betriebe, die Angebote nach der Vorarlberger Tourismusstrategie ausrichten. Deren Säulen sind Regionalität, Gastfreundschaft und Nachhaltigkeit. „Für unsere Gäste sind diese Werte in der einzigartigen Kultur, Kochkunst, im Handwerk und Naturerlebnis spürbar“, verdeutlichte Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus.

Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit

Ausgehend von diesen Werten gestalteten sechs Tourismusexperten spezifische Workshops: Die Hospitality-Spezialistin Christine Friedreich und Krone-Wirt Dietmar Nussbaumer aus Hittisau erarbeiteten mit ihrer Gruppe, wie Gastfreundschaft bei Kongressen erlebbar wird. Als wichtig kristallisierte sich die individuelle Betreuung durch gut informierte Mitarbeiter heraus. Bedeutend sind auch eine gastfreundliche Bevölkerung und eine Servicekultur, an die sich der Gast Jahre später noch erinnert.

Christian Gressbach, Geschäftsführer von Toggenburg Tourismus, und Daniel Mutschlechner, Geschäftsführer des Jugend- und Bildungshauses St. Arbogast, leiteten die Teilnehmer an, die Rolle der Regionalität im Geschäftstourismus aufzudecken. So sollen nicht nur Lebensmittel oder Geschenke aus der Umgebung stammen. Authentische kulturelle Angebote und Mitarbeiter, die sich mit der Region identifizieren und diese vermitteln können, regen an wiederzukommen.

Der Landschaftsökologe Christian Baumgartner – zugleich Geschäftsführer von response & ability – lud mit der Green-Events-Fachfrau Julia Weger dazu ein, die Herausforderungen der Nachhaltigkeit zu definieren. Sie liegen vor allem in der Mobilität oder den branchentypischen Arbeitszeiten. Auf unterhaltsame Art fasste schließlich das Improtheater Konstanz die Ergebnisse der Veranstaltung zusammen: Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit sollten authentisch gelebt und dem Gast vermittelt werden. Der Kurzfilm zum Forum ist auf Youtube verfügbar. (red)





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