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Cateringtrends 2018: Regional, farbenfroh und bodenständig

Für den Erfolg einer Veranstaltung spielt das kulinarische Angebot eine wesentliche Rolle. Welche Trends die Catering-Szene im kommenden Jahr prägen werden, analysiert der bekannte Wiener Küchenchef und Inhaber von „frederik’s Catering“, Frederik Mayringer.

Während vegane und glutenfreie Optionen längst Standard geworden sind, muss Catering auch in anderen Bereichen kreativ bleiben, ist Frederik Mayringer überzeugt: „In der Gastronomie ist man ständig auf der Suche nach neuen Produkten, einzigartigen Gerichten und außergewöhnlichen Trends, um am Markt zu bestehen. Darum mein Grundsatz, der meine Arbeit spannend macht und an den ich mich als Chef bis heute eisern halte: Stay in the kitchen“.

Blütendekor & Kräuter aus dem eigenen Garten

Biologisch, regional, gesund: Es wird auch im kommenden Jahr immer wichtiger, dass diese Schlagworte im Bereich Catering ernst genommen werden. Dazu gehören nicht nur die bewusste Wahl der Zutaten und deren Herkunft, sondern auch das Kochen im Einklang mit den Jahreszeiten und mit den Zutaten, die zur Verfügung stehen. „Greifbar wird das für den Gast vor allem, wenn neben dem Menü auch die Aufbereitung der Speisen und der Dekor-Elemente nachhaltig ist, das Craftbeer von der Kleinbrauerei nebenan serviert wird oder die Herkunft der selbstgeernteten Gartenkräuter ersichtlich ist“, empfiehlt Mayringer.

Das Auge isst mit: Spiel mit der Farbe

„Wenn Gesund und Biologisch im Fokus stehen, bedeutet das noch lange nicht, dass Catering-Küche langweilig wird. Die ästhetische Aufbereitung des Essens ist keine Nebensache, denn das Menü soll Spaß machen“, so der Küchenchef. Aktuelle Highlights sind vor allem lebhafte Farben und neue Texturen. Besonders beliebt sind außergewöhnliche Eyecatcher am Buffet, wie beispielsweise violette Kartoffeln oder schwarzes Brot, die durch Färbung mit Pflanzenfarbe nicht nur visuell viel hergeben, sondern auch geschmacklich brillieren.

Die Getränke-Stars: Pisco Sour & Smoothie Sweet

„Das absolute Trendgetränk in diesem Jahr heißt Pisco: Der Weinbrand aus Peru hat noch lange nicht die Bekanntheit von Raki oder Ouzo erreicht, ist aber als Pisco Sour immer öfter zur Begrüßung oder als Aperitif in aller Munde“, weiß Mayringer. Besonders beliebt, aber gerade im Bereich Catering oftmals ignoriert, ist ein gesunder Alleskönner: „Der Smoothie in allen möglichen Kombinationen eignet sich etwa beim Business-Event besonders gut, wenn ein träges Völlegefühl durch üppige Speisen kontraproduktiv wäre.“

Das Üppige und das Minimalistische

Auffällig sind zwei sehr gegensätzliche Catering-Trends, die jedoch beide gleichermaßen reizvoll sein können: „Unter Stichworten wie Global Cuisine oder Fusion Kitchen traut man sich spannende Mischungen und kulinarische Ausflüge in andere Länder zu. Gleichzeitig geht der Trend in Richtung Downsizing: Die Speisen werden einfacher und bodenständiger, die Auswahl wird reduziert, dabei jedoch perfektioniert. Auf Extras wird gern verzichtet, wenn die Hauptzutat am Punkt ist“, sagt Mayringer.

Für Frederik Mayringer geht es sowohl bei „frederik’s Catering“ als auch im Concept Store „frederik’s shop“ um die genussvollen Dinge des Lebens: Der Store inmitten des belebten Karmeliterviertels in Wienbietet einen geschmackvollen Mix aus Gourmet Essentials, Büchern, Wohlfühl-Accessoires, Raumdüften, Designobjekten, junger Kunst, Tableware, Dekorationen und vielem mehr. Mit viel Fingerspitzengefühl arbeitet auch das Team im Catering-Bereich, wenn bei der Bewirtung von Business-Kunden oder im privaten Rahmen mit frischen, regionalen und saisonalen Zutaten ein kulinarisches Aha-Erlebnis bei den Gästen erzeugt wird. (red)





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