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Lufthansa als Vorbild: British Airways und Iberia führen DCC ein

Rund zwei Jahre hat es gedauert, bis die Erfindung der Lufthansa Group einen Nachahmer gefunden hat: Ab November 2017 heben nun auch British Airways und Iberia eine Gebühr für jede Buchung ein, die über ein GDS erfolgt.

Die Distribution Cost Charge (DCC) in der Höhe von 8 GBP (rund 9,2 EUR) fällt nur dann nicht an, wenn über die Internetseiten oder die Vertriebskanäle der Airlines gebucht wird. Die ebenfalls unter dem Dachverband der IAG vertretenen Fluglinien Air Lingus und Vueling sind von den Änderungen vorerst nicht betroffen.

Als Grund für die Maßnahme führte die IAG an, dass die GDS und ihre „traditionellen technischen Lösungen“ deutlich höhere Kosten mit sich brächten, als Buchungen über die eigenen Websites. Ähnlich erklärte schon 2015 die Lufthansa Group ihre Motivation für die DCC. (red)





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