Skip to Content
Menü

Sparschiene in Unternehmen

"Sparstift gespitzt, Spesenkonto gekürzt", so lassen sich die deutlichen Auswirkungen der Finanzkrise auf das Reiseverhalten der Manager 2009 zusammenfassen.

260 Führungskräfte nahmen an der dritten Studie "Manager und Mobilität" teil, die Triconsult im Auftrag des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF) durchführte. Dabei reisten 41% der Reisenden verglichen mit dem Vorjahr weniger ins Ausland. Fast jeder Fünfte reist laut eigener Aussage sogar "viel weniger". Bei beruflich verursachten Inlandsreisen war für die Mehrheit der Befragten (62%) aber keine Änderung der Reisefrequenz zu bemerken.
Studienautor Dr. Felix Josef erforschte zudem auch die Verkehrsmittelpräferenz: 70% der befragten Manager reisen dabei zumindest gelegentlich mit Low-Cost-Airlines. Dies ergibt ein Plus von 3% gegenüber 2008. WdF-Generalsekretär Mag. Roland Graf sieht in der Verdrängung von First und Busines-Class zugunsten der Economy-Class ein steigendes Kostenbewusstsein. Martina Grimus bestätigte als Geschäftsführerin von FCm Travel Solutions die Entwicklung aus der Praxis. Unternehmen mit einem strukturierten Travel Management haben ihre Reiserichtlinien so adaptiert, dass Einsparungspotentiale gesteigert werden konnten.
Unterschiedlich bewertet wurden exogene Faktoren, wie der AUA-Verkauf oder das Grounding von Sky Europe. Die Übernahme der AUA durch die Lufthansa sehen 32% verbunden mit starken Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Österreich. Der Konkurs der Sky Europe sorgt für wenig Besorgnis - gerade 11% der Befragungsteilnehmer orten hier mögliche Auswirkungen. (red)