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Lufthansa und Vereinigung Cockpit: Gespräche schwer belastet

Nach dem Gehaltskompromiss für die Lufthansa-Piloten sieht die Vereinigung Cockpit (VC) die weiteren Tarifgespräche als schwer belastet an, denn der Konzern möchte 40 neue Jets kostengünstiger fliegen lassen. Sie sollen nicht mit Piloten besetzt werden, die nach den Regeln des Konzerntarifvertrags bezahlt werden.

Die VC rechnet damit, dass Flugzeuge, die in den kommenden Jahren aus der Lufthansa-Flotte ausscheiden, durch neue Jets bei anderen Teilgesellschaften ersetzt werden. Gleichzeitig schrumpfe die Gruppe der zuletzt noch 5.400 Stammpiloten, weil Lufthansa schon seit Jahren zu den Bedingungen des Konzerntarifvertrags (KTV) keine neuen Flugzeugführer mehr einstellt, so VC-Sprecher Markus Wahl gegenüber der Deutschen Presseagentur.

Nachdem es bei den Gehältern endlich zu einer Einigung gekommen ist, müssten unverzüglich neue Gespräche zu den anderen offenen Tarifthemen aufgenommen werden. „Allerdings ist der Einstieg durch die angekündigte Auslagerung schwer belastet", so Wahl. Noch sei unklar, ob erneut nach einer Gesamtlösung gesucht oder ein Einzelthema angegangen werde. Große Meinungsunterschiede gibt es sowohl bei der Ausgestaltung des Vorruhestands als auch bei den Betriebsrenten und den Bestimmungen des Manteltarifs. Hier seien auch neue Streiks möglich. (apa/red) 





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