16 Februar 2017, 08:48   
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Best Western: Deutliches Umsatzwachstum in Österreich

Bei den Best Western Hotels Central Europe stehen die Zeichen auf Wachstum: Das Geschäftsjahr 2016 wurde in allen Ländern, die von den Zentralen in Eschborn und Wien aus betreut werden, mit einem stabilen Umsatzzuwachs abgeschlossen.
Foto: Best Western

Marcus Smola, Geschäftsführer der Best Western Hotels Central Europe GmbH


In Österreich gehören derzeit zwölf Hotels mit 1.049 Zimmern an den Standorten Wien (5), Salzburg, Innsbruck, Graz, Wels, Feldkirch, Kitzbühel und Vösendorf zur Marke. Diese Häuser haben im vergangenen Jahr insgesamt 5,55 Mio. EUR Logisumsatz über die Marke direkt vermittelt bekommen, was einem Plus von rund 60% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

„Die gesteigerten Umsätze in Österreich zeigen, dass wir mit unseren Dienstleistungen erfolgreich Geschäft in Hotels vermitteln können und dass unsere diversen Marketing- und Vertriebsmaßnahmen voll gegriffen haben“, betont Marcus Smola, Geschäftsführer der Best Western Hotels Central Europe GmbH.

23 neue Hotels bei Best Western Central Europe

Ein Blick auf die Entwicklung der gesamten Region, die die neue Best Western Hotels Central Europe betreut, zeigt, wie erfolgreich sich die Gruppe innerhalb des ersten Jahres entwickelt hat: Das Hotelportfolio ist um 23 Hotels seit Jahresbeginn 2016 auf insgesamt 233 Hotels gewachsen. Zu den neuen Standorten zählen unter anderem Wien, Wolfsburg, Bremen, Dortmund, Braunschweig, Mannheim, Ochsenfurt, Unterföhring und Erfurt.

Der Zusammenschluss der Länder in die gemeinsame, grenzüberschreitende Organisation „Best Western Hotels Central Europe“ hat sich jedenfalls wirtschaftlich für die angeschlossenen Hotels bereits im ersten Jahr in allen Ländern gelohnt. So ist der vermittelte Gesamtumsatz über die Best Western Kanäle in die einzelnen Hotels 2016 um 11,98% auf 154,9 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Dabei hat vor allem der Vertriebskanal Internet enorm zugelegt und ist im vergangenen Jahr der stärkste Buchungskanal geworden. So lag der Umsatzanteil des Internets über alle Buchungskanäle hinweg gesehen im Jahr 2016 bei 68,7%, was einem Plus von 11 Prozentpunkten entspricht. Die GDS kommen auf 40% und das Call Center auf 3%. In Österreich wurde sogar ein Online-Umsatzplus von 74,85% erzielt.

Portfolio in Österreich soll ausgebaut werden

In Österreich hat sich Best Western zum Ziel gesetzt, das aktuelle Portfolio mit qualitativ hochwertigen Hotels auszubauen. „Dabei sind wir auf einem sehr guten Weg. Wir führen an vielen Standorten sowohl in Städten als auch Feriengebieten intensive Gespräche mit Hotels, die sich der Marke anschließen wollen“, erklärt Smola, der das Hotelportfolio in Österreich in den kommenden Jahren verdoppeln und weitere Umsatzsteigerungen für die Hotels im zweistelligen Bereich erzielen will. Man sehe insbesondere in Österreich große Möglichkeiten zu expandieren.

„Angesichts der zunehmenden Marktkonzentration gilt es, individuellen Hotelbetreibern professionelle Instrumente an die Hand zu geben und Dienstleistungen zu bieten, um im künftigen Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können. Wir beobachten, dass es Einzelhotels ohne internationalen Markenanschluss durch die rasante Digitalisierung der Vertriebswelt und die kontinuierlich steigenden Distributionskosten immer schwerer haben werden“, so Smola weiter. (red)


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Autor:


Redaktion / tma online

Wolfgang Tropf ist freier Journalist und schreibt seit fast 20 Jahren über Reise- und Touristik-Themen. Für den Profi Reisen Verlag betreut er vornehmlich tma online.



Business Travel News des Tages
19 Oktober 2017



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    Meinungen [1]

    16. Feb 2017, 21:30 #
    Mag. Wolfgang Ludwig

    Das Wachstum von Best Western ist relativ zu sehen. Von 2015 auf 2016 ist die Zahl der teilnehmenden Hotels in Österreich und den MOE Staaten (tw. auch an deutschen Standorten) drastisch zurückgegangen. Oft hat BW in Ö nur sehr abgelegene Locations. Von Hoteliers hört man, dass es bei dem Rückgang von Teilnehmern nicht nur um Qualitätsansprüche von BW, sondern um oft sehr überzogene finanzielle Forderungen der Hotelkette handelt. Wenn man Kettenhotels sucht, ist man derzeit standortmäßig bei Accor sicher besser aufgehoben.

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