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Lufthansa und ihre Piloten: Schilchtung endet ohne Einigung

Im Schlichtungsverfahren zwischen Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) gibt es zunächst keine einvernehmliche Lösung. Nach Angaben der Gewerkschaft wurden die Gespräche beendet, ohne eine Einigung erzielt zu haben.

Der als Schlichter eingesetzte frühere UN-Botschafter Gunter Pleuger soll nun bis Ende nächster Woche eine Empfehlung vorlegen. Nach seinem Vorschlag werden beide Seiten über das weitere Vorgehen beraten. Über den Verlauf des bisherigen Schlichtungsverfahrens wollte sich hingegen niemand äußern.

Im Streit zwischen den Parteien geht es offiziell nur um Gehaltsfragen für rund 5.400 Lufthansa-Piloten. Andere Themen wurden ausgeklammert und könnten im weiteren Verlauf des Konflikts zu erneuten Streiks führen. Die Fluglinie hat den Piloten über einen mehrjährigen Tarifzeitraum eine Einmalzahlung und 4,4% mehr Geld angeboten. Die VC hatte in fünf Jahresschritten über 20% verlangt.

Kurz vor Ende des Schlichtungsverfahrens hatte Lufthansa die Piloten vor einem zu hohen Abschluss gewarnt. Zusätzliche Millionenkosten könnten dazu führen, dass Investitionen für neue Flugzeuge in andere Teilgesellschaften des Konzerns gelenkt würden, so Vorstandsmitglied Harry Hohmeister. Die VC sah in den Äußerungen einen Einschüchterungsversuch gegen den Schlichter. (apa/red)





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