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Studie: Fokus auf Geschäftsreisende steigert die Effizienz

Reiseprogramme, die perfekt auf die Anforderungen des Unternehmens abgestimmt sind, bringen Einsparungen bei Geschäftsreisen. Doch ihre Effizienz lässt sich verbessern, wenn die Bedürfnisse und Buchungshintergründe der Reisenden ebenfalls ernst genommen werden.

Zu dieser Erkenntnis kommt das neueste Whitepaper „Making Connections“ der CWT Solutions Group, berichtet Senior Director Geraldine Valenti: „Die Reisenden selbst zu kennen und ihre Bedürfnisse zu verstehen, zahlt sich aus und führt zu Einsparungen. Indem Methoden zur Zielgruppen-Segmentierung eingeführt werden, können Unternehmen ihre Reisenden besser verstehen und ihr Reiseprogramm voranbringen.“

Nicht jeder Reisende sei gleich – und deshalb sei es wichtig, dass Travel Manager die Beweggründe ihrer Reisenden verstehen und ihre Anforderungen an Reisen kennen, sagt die Studie. Nur so könnten in einem nächsten Schritt nötige Anpassungen an einem Reiseprogramm vorgenommen werden. Diese Herangehensweise gehe auch mit dem Trend zur Personalisierung konform, bei dem der Reisende immer mehr in den Mittelpunkt rückt, heißt es.

Vier wertvolle Tipps

Beim Reporting kommt es deshalb nicht nur darauf an, alle erhobenen Daten sinnvoll auszuwerten, sondern die Daten auch zu hinterfragen. Im Whitepaper „Making Connections“ werden vier wertvolle Tipps aufgezeigt, die veranschaulichen, an welchen Stellen sich ein Blick auf den einzelnen Reisenden lohnt:

  • Verstehen, wer der Reisende ist. Vielreisende haben andere Anforderungen als Reisende mit maximal ein bis zwei Geschäftsreisen pro Jahr. Deshalb kann sich beispielsweise eine spezielle Schulung für unerfahrene Reisende auszahlen, damit sie das bestehende Reiseprogramm besser verstehen und konform buchen.
  • Nicht vergessen, wer bucht. Buchen die Reisenden wirklich selbst oder gibt es eine Assistentin, die das in einigen Fällen übernimmt? Es lohnt sich, zu verstehen, nach welchen Gesichtspunkten eine Buchung vorgenommen wird, und die entsprechenden Mitarbeiter gut und ausreichend zu informieren.
  • Beweggründe hinter Buchungen verstehen. Auch das Aufzeigen wichtiger KPIs kann nicht ausreichen, um bestimmte Ziele der Reiseprogramme zu erreichen. Eventuell haben die Mitarbeiter bei Buchungen einen speziellen Grund, weshalb sie anders als erwartet buchen. Die Unternehmen sollten hier gezielt nachfragen.
  • Effizient mit den Reisenden kommunizieren. Viele verschiedene Änderungen der Reiserichtlinie im Laufe der Jahre können zur Unübersichtlichkeit führen. Möglicherweise sind E-Mails dann nicht mehr der richtige Weg, um über die Richtlinie zu informieren. Eine gut strukturierte Intranet-Seite und Visualisierungen können hier viel bewirken.

Bereits im Sommer hatte die CWT Solutions Group im Whitepaper „Gender Differences in Booking Business Travel: Advance Booking Behavior and Associated Financial Impact“ aufgezeigt, dass sich ein Blick auf einzelne Reisende für Unternehmen finanziell lohnen kann. Das neue Whitepaper basiert auf Projekten mit fünf global aufgestellten europäischen Unternehmen, die ihre interne Kommunikation bei den Geschäftsreisen verbessern wollten und zusammen mehr als 100.000 Reisende haben. (red)





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