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Proteste des ÖRV: Airlines reagieren rasch und geben nach

Nachdem Royal Jordanien und Ukraine International Airlines (UIA) im August angekündigt hatten, beim Fehlen bestimmter Kundenkontakte künftig ADMs zu verschicken, haben sie diese Maßnahmen nun nach dem Protest des ÖRV wieder zurückgenommen.

Grundsätzlich hätte der ÖRV ja Verständnis, dass möglichst viele Kontaktdaten in die Buchung eingetragen werden sollen, um die Passagiere über Verspätungen oder Flugausfälle informieren zu können. Die Androhung von ADMs sei jedoch „völlig inakzeptabel“, da Reisebüros in vielen Fällen nicht über diese Daten verfügen, betont Hannes Schwarz, Leiter des Flugausschusses im ÖRV.

Auch die Meldung von Turkish Airlines, dass Tickets künftig nur mehr zwei Stunden nach der Ausstellung nichtig gemacht werden können, stellte sich nach den Protesten des ÖRV als falsch heraus. Dem Verband wurde versichert, dass es keine Änderungen der geltenden Regelungen gibt. Wie bisher können die Tickets am selben Werktag bis zum Kassenschluss nichtig gemacht werden (VOID).

„Wir freuen uns, dass alle drei Airlines aufgrund unserer Proteste rasch reagiert und gleichzeitig betont haben, an einer weiteren konstruktiven Zusammenarbeit mit den österreichischen Reisebüros interessiert zu sein“, stellt Schwarz fest. (red)





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