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AccorHotels: Solide Ergebnisse im ersten Halbjahr 2016

AccorHotels hat im ersten Halbjahr 2016 einen Umsatz von knapp 2,6 Mrd. EUR erwirtschaftet – ein Plus von 2,0%. Beim Betriebsergebnis musste hingegen mit 239 Mio. EUR ein Rückgang um 4 Prozent verzeichnet werden. Für das Gesamtjahr 2016 wird trotzdem ein EBIT zwischen 670 und 720 Mio. EUR erwartet.

„Die Gruppe hat im ersten Halbjahr 2016 trotz heftiger Krisen auf mehreren wichtigen Märkten wie Frankreich und Brasilien hohe Widerstandskraft bewiesen“, betont Sébastien Bazin, CEO von AccorHotels: „Wir haben weiter massiv in unsere Entwicklung und den Umbau unserer Gruppe investiert, um in neuen Bereichen Fuß zu fassen, die zu weiteren Standbeinen ausgebaut werden sollen. Diese offensive Strategie wird in den kommenden Monaten fortgesetzt“.

Wirksame Hebel, auf die der Konzern dabei setzen kann, sind laut Bazin „die Präsenz in 95 Ländern, die führende Position in Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika, in Afrika und im Nahen Osten sowie die Stärke als weltweit größter Hotelanbieter in allen Segmenten vom Economy- bis zum Luxushotel“. Gekoppelt mit der geplanten Einrichtung einer eigenständigen Gesellschaft für die Immobiliensparte und eine Strategie, die innovativen Kundendienstleistungen den Vorrang einräumt, sollen das die Triebfedern für künftiges Wachstum sein.

Deutlicher Umsatzrückgang in Paris

Der Anstieg beim Umsatz ist auf eine günstige Geschäftsentwicklung auf den meisten Kernmärkten der Gruppe zurückzuführen – in Nord-, Mittel- und Osteuropa (+4,1%), in der Region Asien-Pazifik (+4,8%), in Nord- und Südamerika (+1,7%) sowie im Mittelmeerraum, im Nahen Osten und in Afrika (+3,2%).

In Nord-, Mittel- und Osteuropa ging der Hauptantrieb dabei mit 4,3% bzw. 4,4% Umsatzplus von Deutschland und Großbritannien aus. Ein starker Umsatzbringer war die Iberische Halbinsel mit einem Anstieg um 11,5 Prozent. In Frankreich verringerte sich der Umsatz hingegen um 2,6 Prozent, wobei Paris (-12%) besonders stark unter den Terroranschlägen litt. Die Städte in den französischen Regionen verzeichneten wiederum dank der Fußball-EM 2016 ein hervorragendes erstes Halbjahr (+6,0%). (red)





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